Seit mittlerweile drei Wochen(!) befindet sich mein Laptop in Reparatur. Heute wurde ich nach dem gefühlt (wohl für beide Seiten) millionsten Anruf auf Montag vertröstet. Im Endeffekt kostet das insgesamt gesehen nicht nur Nerven, sondern ist auch nicht gerade billig – aber es muss ja nicht immer alles gleich neu angeschafft werden, nur weil etwas mal nicht funktioniert.
Bei der Bearbeitung ist so einiges schief gelaufen bzw. hat es ziemlich gedauert, bis ich erst einmal eine Diagnose bekam. Und die lautet: Urinschaden [sic!]. Nach einem anfangs ziemlich irritierenden Gespräch (ob ich wüsste, was da passiert ist…), war mir schnell klar, dass es sich hierbei um Terroristen handelt, die sich als Kuschelmonster tarnen. Dass ich das selbst bisher halbwegs mit Fassung getragen habe und nicht selbst terroristisch aktiv wurde, liegt allein daran, dass ich noch einen Uraltlaptop aktivieren konnte.
In anderen Situationen will man indes nicht auf irgendwelche Vorgängermodelle zurückgreifen oder sich mit Nachfolgermodellen beschäftigen, sondern erst einmal in Ruhe eruieren, was ein Urinschaden für Auswirkungen hat. Oder allgemein checken, ob das nicht ein Betriebssystem ist, dass zu viele Bugs hat. Ich bin da ja manchmal – trotz nicht gerade kleinen Ansprüchen – recht genügsam, wenn Sympathien vorhanden sind und man im Laufe der Zeit zumindest teilweise einige Unzulänglichkeiten toleriert, auch wenn sie eigentlich nicht akzeptabel sind. Wie auch z. B. bei twoday.net bin ich einfach jemand, der immer letzte Möglichkeiten wahrnimmt – im (realen) Leben gibt es eher selten einen vorgegebenen unausweichlichen Schlusspunkt. Aber eben (zumindest theoretisch) auch die Zeit, um sich darüber Gedanken zu machen, ob oder vor allem wie es weitergeht.

- 2018.05.11, 21:11
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