Donnerstag, 3. April 2008


Arbeitsmittelbeschaffungsmaßnahme

Nachher brauche ich eine Kekspackung für einen Auftrag.
Eine leere Packung reicht aus.
Aber so etwas gibt es ja nicht zu kaufen …

- 2008.04.03, 11:43
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24 Responses to Arbeitsmittelbeschaffungsmaßnahme

  1. Wem wollen Sie denn auf den Keks gehen?. Mögliche Lösung: Zeigen Sie sich generös. Gehen Sie zum ALDI-Laden Ihres Vertrauens, kaufen Sie eine Packung Kekse und übergeben Sie den Inhalt nach dem Bezahlen der Kassiererin mit den Worten: „Das ist für sie, meine Verehrteste. Wissen Sie, ich habe letzten Samstag im Lotto gewonnen und möchte sie auch an meinem Glück teilhaben lassen.“

    Dann nehmen Sie die leere Kekspackung und verlassen möglichst schnellen Schrittes herzlich winkend die Filiale.

  2. Monsterkeks sagt:

    „herzlich winkend“

    Muhahaha!

  3. derbaron sagt:

    Also ich würde mich in dem Fall beim Filialleiter beschweren dass es beim Aldi-Ausgang zwar eine Möglichkeit gibt, Verpackungsmaterial abzugeben um alleine den Inhalt mitzunehmen, dass jedoch die Möglichkeit fehlt, den Inhalt wegzuschmeissen um allein die Packung heimzutransportieren.

    Falls dies auch dann nicht möglich ist, ist auf den Gesetzgeber dahingehend einzuwirken, neben der Verpackungsrücknahmeverpflichtung durch den deutschen Einzelhandel auch eine Inhaltsrücknahmeverpflichtung zu erwirken.

  4. @HerrBaron – ein wirklich vollendeter und vor allen Dingen holistischer Ansatz, dem Inhaltsrücknahmeproblem ein für alle Mal beizukommen. Ich fürchte nur, dass, in Kenntnis des langwierigen deutschen Gesetzgebungsverfahrens, Frau Araxe’s Auftraggeber seinen diesbezüglichen Keksauftrag schon lange storniert haben wird, wenn ALDI endlich auch die Inhalte wieder zurück nehmen muss.

    @FrauAraxe – daher hier noch eine Variante, die auch für einen angenehmen Spaß- und Spannungslevel in der Filale sorgt: Übergeben Sie an einer LIDL-Kasse den Kekspackungsinhalt der Kassiererin mit den Worten „Nehmen Sie das als Dank dafür, dass Sie all die Jahre meine Einkäufe ohne Bezahlung durchgewunken haben. Mir wird das jetzt hier zu gefährlich“. Schauen Sie dabei hektisch-ängstlich nach oben, um vermeintlichen Überwachungskameras zu entgehen und verlassen Sie LIDL eiligen Fußes.

  5. C. Araxe sagt:

    Zu spät, zu spät …
    Aber nette Ideen haben sich da angesammelt.

    Ganz und gar außer Acht gelassen wurden allerdings meine gefräßigen Kollegen.

    *Kekskrümel aus der Tastatur rauspul*

  6. derbaron sagt:

    Frau Araxe: Ganz und gar ausser acht gelassen wurde auch die Möglichkeit, den Inhalt einfach an mich zu senden.

    Herr Neonwilderness: Ein sehr reuevoller und somit lobenswerter Ansatz, allerdings ersuche ich Sie, hier nicht Werbung für Lidl zu betreiben, indem sie den Namen dieses Unternehmens bar jeder Notwendigkeit für den Spannungsbogen ihrer Geschichte erwähnen.

  7. C. Araxe sagt:

    Herr Baron, Sie wissen doch, wie langsam die Post ist. Die Kekse wären ganz bestimmt schlecht geworden, ehe sie angekommen wären.

  8. @Herr Baron – *g die Erwähnung der Marke L*dl war im Kontext des anvisierten Spannungsbogens leider unabdingbar. Die diesbezüglich von Ihnen angenommene Werbewirkung dürfte im Rahmen der in der Geschichte angesprochenen Überwachungsphantasien des Discounters dann auch eher negativer Natur sein.

  9. derbaron sagt:

    Herr NeonWilderness: Ich mein ja nur, dass sie das angesichts der medial hochgepuschten Vorgänge rund um den von Ihnen erwähnten Discounter ruhig hätten anonymisieren können um die Angestellten nicht in noch grössere Bedrängnis zu bringen. Schliesslich werden derartige in der Verantwortung des einzelnen Detailhandelsangestellen liegenden Kundenbindungsprogramme ja durchaus auch von anderen Supermarktketten wie Mondo, Spar und sämtlichen übrigen (also dem Rewe Konzern gehörenden) angeboten- wenn auch noch nicht von der Bildzeitung aufgedeckt.

  10. Herr Baron – Sie sind Insider, nicht wahr, und haben selber mal früher an der Kasse gesessen? Chapeau! Diesen fulminanten Aufstieg vom Detailhandelsangestellten zum blaublütigen Inhaber ausgedehnter Anwesen und renditeträchtiger Liegenschaften macht Ihnen so schnell keiner nach! 😉

  11. derbaron sagt:

    Na was glauben Sie denn, wo ich meinen Reichtum herhabe? Kundenzufriedenhait war immer mein oberstes Gebot! Und jetzt raten Sie mal, wo ich mein Geld veranlagt habe?

  12. C. Araxe sagt:

    Das mit dem Baronsein ist aber gelogen bzw. darf der Herr Baron sich nicht Baron nennen. Auch wenn der Herr Baron nun in der Schweiz ansässig ist, so ist er doch immer noch Österreicher und da gilt seit 1919 das Adelsaufhebungsgesetz. Demnach ist das Tragen eines Adelstitels sogar strafbar.
    „Es wurde vom damaligen Gesetzgeber beschlossen, für Übertretungen dieses Gesetzes von den politischen Behörden Geldstrafen bis zu 20.000.- Kronen oder Arrest bis zu sechs Monaten verhängen zu lassen.
    Mit dem Bundesgesetz 50/1948 wurde die Vollzugsanweisung hinsichtlich des Strafbetrages geändert und eine Summe von 4000.- Schilling (etwa 290€) festgesetzt.”
    (Wiki)

  13. Der Baron – Luxfonds!?

    Frau Araxe – vielleicht hat er sich rechtmäßig adoptieren lassen und ist jetzt Titularprinz? Außerdem, ich bitte Sie, 290€… da zuckt ein Baron nicht mal mit dem kleinen abgespreizten Finger!

  14. C. Araxe sagt:

    Wenn der Herr Baron hier schon wegen ein paar Keksen bettelt …

  15. Ich denke, Sie sollten das barönliche Entgegenkommen zur rückstandsfreien Beseitigung der von Ihnen ungeliebten Kekse nicht missinterpretieren. Und: Sparsamkeit ist keine Schande. Nehmen Sie sich ein Beispiel und werden Sie in 20 Jahren auch zur Prinzessin! *g

  16. derbaron sagt:

    Bitte, Frau Araxe, „Baron“ ist in dem Fall meine Berufsbezeichnung.

    Neonwilderness: Stichwort Liechtenstein.

  17. Oh, Herr Baron waren auch auf der CD?

  18. C. Araxe sagt:

    Prinzessinnen tragen doch mit Vorliebe Rosa!

    Aber Danke für den Tipp. Ich werde in Zukunft darauf achten, überhaupt nicht sparsam zu sein. Nicht dass ich nachher noch aus Versehen Prinzessin werde.

  19. Ihr Bild von Prinzessinnen ist antiquiert. Sie sind da nicht mehr auf rosa festgelegt.

  20. C. Araxe sagt:

    Was (wen) Sie da ausgegraben haben ist antiquiert. Wenn Sie mal eine Expertenmeinung lesen wollen, dann schauen Sie mal bei Frau Jette nach. Beispielbeitrag (einer von vielen).

  21. graefin sagt:

    Gefräßig? Neeeein 😀
    Lecker Kekse!
    Weiß einer wo plötzlich diese blauen, felligen Haare an meinem Arm herkommen?

  22. C. Araxe sagt:

    Ich rate Ihnen dringend zum Arzt zu gehen. Es scheint sich um eine sehr ansteckende Krankheit zu handeln. Gestern schien es mir, als wenn ich nur von Infizierten umgeben wäre.

  23. C. Araxe sagt:

    Das muss wohl eine Epidemie sein …

    (Heute gab es übrigens Schokolade.)

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