Dienstag, 2. Januar 2007


Bildungsreise

Spätestens seit der PISA-Studie weiß man, dass hierzulande mehr für die Bildung getan werden muss. Als um den Nachwuchs besorgte Mutter nimmt man das natürlich ernst, aber dass das sooo schwer ist, hätte ich eigentlich nicht gedacht. Jedenfalls war es eben sehr schweißtreibend, so ca. 100 Kg Bücher in den vierten Stock zu schleppen. Aber schön ist es doch, nun auch den Restteil der eigenen Kinderbücher in den Händen des kleinen Monsters zu wissen und dafür hat es sich auch gelohnt, mal eben nur kurz in die alte Heimat an diesem Abend zu fahren.

- 2007.01.02, 21:21
49 Kommentare - Kommentar verfassen



49 Responses to Bildungsreise

  1. theswiss sagt:

    na, sie hätten ja zweimal gehen können, dann wär’s nicht so ’ne schlepperei gewesen ..

  2. Endlich mal ein Beitrag mit Italien-Bezug 😉

  3. Auch für mich war das eine lehrreiche Reise!
    Ich habe beispielsweise gelernt, dass meine Intervall-Schaltung am Scheibenwischer alle 7 Sekunden einen losmacht. Danke, kleines Monster!

  4. Es ist gut wenn man Kinder fürs Lesen begeistern kann. Besser als den halben Tag an vor Glotze hängen.
    Beim Lesen lernt man ja auch wie Wörte geschrieben werden und wie man Sätze formuliert. Nebenbei lernt man ja auch etwas durch den Buchinhalt. Selbst der trivialsten Literatur kann man noch etwas Allgemeinwissen abtrotzen.
    Ich finde, es ist eine schöne Sache, wenn das Kind die gleichen Bücher liest, die man selber als Kind gelesen hat.
    Wer viel liest, wird bestimmt nicht dümmer.

    Ich hoffe das kleine Monster kann nach der Lektüre Ihrer alten Kinderbücher noch schlafen.

    • nahlinse sagt:

      Ob das kleine Araxelchen damals auch schon gruselige Literatur bevorzugt hat?

    • C. Araxe sagt:

      Momentan liest es gerade „Das Schulgespenst”. Keine Ahnung, warum ausgerechnet dieses Buch. ;·)
      Das mochte ich jedenfalls auch sehr gern als Kind (wurde auch später verfilmt). Ja, ich finde das sehr schön, wenn man in dieser Form etwas weitergeben kann. Das kleine Monster denkt auch schon daran, etwas für seine eigenen Kinder aufzuheben (nicht ohne den Zusatz: „wenn ich denn welche haben werde.”).

    • C. Araxe sagt:

      Ich habe früher allerdings nicht nur Gespenstergeschichten gelesen, sondern neben anderer Literatur auch viel naturwissenschaftliche, geschichtliche und eine Menge anderer Sachbücher für Kinder (oder auch nicht).

    • NibblesChris sagt:

      Lexika! Die habe ich gelesen….schade, dass ich kein Gedächtnis habe.

    • C. Araxe sagt:

      Ja, sehr schade, dass man so viel wieder vergisst (und natürlich nicht das, was man manchmal gern vergessen möchte), aber manchmal fällt mir doch noch sehr viel ein, von dem, was ich als Kind gelesen habe. „Mein kleines Lexikon” war beispielsweise eine Kinderlexikareihe in der DDR zu quasi allen Themen (40 – 50 Bände?). Und da gab es noch viel mehr. Ich habe ja zum Glück noch Urlaub, so dass ich nun auch noch etwas darin schmökern kann.

  5. honigsaum sagt:

    Es muss schön sein, ein Kind zu haben.

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