Sonntag, 25. Januar 2009


Das Leben ist bunt

Draußen wurde es vorgestern weiß, drinnen wurde mir schwarz vor Augen. Schwarz bin ich zwar sehr zugeneigt, aber so eng muss die Bindung dann doch nicht sein. Gestern wurde das Rot, das seine Restaurationszwecke erfüllt hat, in den Keller getragen. Außhäusig belebte nur ein Rotkehlchen das Grau. Dass der heutige Tag sehr blau und lau ist, hat nichts mit Restalkohol und Leidenschaftslosigkeit zu tun, sondern vor allem damit, dass es sich um einen Sonntag handelt, der sich schon fast frühlingshaft gibt und man noch ein paar Tage Zeit hat, um wichtige Entscheidungen zu fällen und sich somit gern eine lässige Entspanntheit auf dem heimischen Sofa breit machen darf, die in allen Farben des Regenbogens schillert. Mag diese auch einer Seifenblase gleich am Montagmorgen platzen.
Heute ist heute.

- 2009.01.25, 13:05
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8 Responses to Das Leben ist bunt

  1. pathologe sagt:

    Gelb, Sie haben mal wieder gruen vergessen?

    (Ist aber klar, dass das Gemuese aussen vorbleibt, wenn man seine Steaks blutigrot bevorzugt.)

  2. C. Araxe sagt:

    Frühling bringt Grün mit sich, welches durch das Gelb der Sonne bedingt ist, die am Blau des Himmels strahlt. Minimal-Kenntnisse der Farbenlehre (Primär- und Sekundärfarben) hatte ich eigentlich vorausgesetzt. *g*

    (Es wird Sie sicher verwundern, aber ich habe es mehr mit Gemüsigem.)

  3. pathologe sagt:

    Lila fuer den letzten Versuch lassen Sie aber noch in der Asservatenkammer ruhen, oder?

    (dann aber bestimmt Babymoehrchen und Fruehkartoffeln sowie jungen Salat. Alles, was sich nicht wehren kann und noch keine Erfahrung sammeln konnte)

  4. C. Araxe sagt:

    Ja, ich bin da eher für’s immer wieder erneute Versuchen. Das kann man als Durchhaltevermögen bezeichnen oder als Sturheit.

    (Nee, das wäre zu wenig Herausforderung für mich und dadurch zumindest auf Dauer langweilig.)

  5. pathologe sagt:

    Was ist eigentlich mit Herrn Neon passiert? Ist der etwa blau angelaufen?

  6. C. Araxe sagt:

    Das frage ich mich auch schon seit einiger Zeit und habe da ein paar weniger schöne Vermutungen. Auf jeden Fall habe ich nichts mit seiner Abwesenheit zu tun. Ehrlich.

  7. wortmeer sagt:

    Oh, dann hätte Ihnen mein kurzer Besuch beim bauhaus in Dessau auch gefallen. Die ‚Meister‘ hatten eine eigentümliche Farbpalette – auch schwarz, als kunstvoll besseren Hintergrund/Rahmen für ihre Bilder – an und in ihren Häusern. Herrlich!
    Ich grüße von meinem heimischen Sofa
    das wortmeer

  8. C. Araxe sagt:

    Der Besuch war sicher sehr interessant. Ja, durch einen schwarzen Hintergrund/Rahmen wirkt vieles (wenn auch nicht alles) intensiver. Für die Galerie LÀ-BAS nutze ich das ebenfalls aus, auch wenn die Originale meist eine andere Umgebung haben.

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