Sonntag, 23. März 2008


Die innere Mitte spüren

Irgendwie habe ich mir das anders vorgestellt. Jedenfalls nicht so verkrampft.

Und irgendwie habe ich es mir auch anders vorgestellt, wie ich die Ostertage, die allein mir gehören (das kleine Monster ist verreist – Ostereier wurden schon vorher gesucht), verbringen werde. Konkrete Vorstellungen hatte ich zwar diesbezüglich nicht, wenn auch ein paar nette Ideen, aber ganz gewiss hatte ich nicht vorgehabt, die Zeit auf und über dem Klo zu verbringen. Diese Leidens-, (Beinahe-)Tod- und Wiederauferstehungserfahrung zu Ostern ist mir indes recht vertraut, wenn auch auf andere Art und Weise. Schließlich hatte ich schon mal meine persönlichen Passions- und Osterspiele.

Naja, ein Tag bleibt ja noch. In diesem Sinne: allen ein angenehmes Restostern!

- 2008.03.23, 19:17
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19 Responses to Die innere Mitte spüren

  1. graefin sagt:

    Sie sind dann aber nicht mehr ansteckend, oder?

    … der andere Leidensweg war ja ein halber Roman!

  2. vienna-beads sagt:

    Oh, Sie Arme! Ich wünsche Ihnen baldige Besserung!

  3. Orinoko sagt:

    Ja sehn´Se, das kommt davon, wenn man unter Leute geht und Sozialkontakte pflegt. Hinterher ist man schlauer.

    Gute Besserung und meiden Sie künftig das Böse.

  4. C. Araxe sagt:

    Danke! Mir geht’s ja schon wieder besser. Oder zu gut, sollte man meinen, wenn man bedenkt, dass ich gerade auf einem Flohmarkt während eines Schneetreibens wandelte.

  5. C. Araxe sagt:

    Haben Sie etwa keine Lust auf Wiederauferstehungsgeschichten?

    Die Folgen waren ja auch länger. Da war ich zwei Monate krankgeschrieben.

  6. C. Araxe sagt:

    Siehe oben. Vielleicht probiere ich jetzt mal eine fette Erkältung aus. Hatte ich ja schließlich länger nicht.

  7. C. Araxe sagt:

    Hm. In meinem Kopf entsteht da gerade ein Plan. Ich werde die Tür des Gruselkabinetts verschließen und nie wieder öffnen. Es wird noch eine Luke eingebaut, durch die vorher im Labor getestete Nahrung etc. geliefert wird. Ja, so müsste es gehen.

    Aber wie soll ich mich selbst meiden?

  8. schlepp sagt:

    Aber passen Sie auf … Kloschüsseln können schnell festwachsen … ansonsten gute Besserung.

  9. graefin sagt:

    kommt drauf an, was wiederaufersteht…

  10. Norovirusinduzierte Gastroenteritis? Au Backen!

  11. C. Araxe sagt:

    Sie selbst!
    Was meinen Sie, wie schön das ist, wenn man wieder mehr als nur den Magen spüren kann.

  12. C. Araxe sagt:

    War ja fliegender Positionswechsel bei mir. Von daher bestand wohl keine Gefahr. Hm … aber dass irgendetwas mit mir nicht stimmt, das hat bestimmt auch schon mal jemand behauptet.

  13. vienna-beads sagt:

    P.S. Ich hab gestern am Abend an Sie gedacht als ich in der Tutenchamun Ausstellung eine Ägyptische Kloschüssel gesehen habe.
    Da wußte ich aber noch nicht, dass Sie im Schneesturm wandeln.

  14. Orinoko sagt:

    Das interessiert mich jetzt, ich dachte immer die Ägypter hätten heimlich in den Nil… oder mal eben hinter der Palme. Hatten deren Schüsseln dann einen umgearbeiteten Ankh als Handgriff?
    Gibts einen Bilderlink?

  15. C. Araxe sagt:

    @Frau Vienna-beads
    Na, das ist doch schön, dass beim Anblick von Toiletten an mich gedacht wird. Ich weiß ur noch nicht, ob ich das jetzt beschissen oder zum Kotzen finden soll. ;·)

    @Herr Orinoko
    Nicht lieber ein Video? *g*

  16. Orinoko sagt:

    Enttäuschend, vom Verschmutzungsgrad her kenn ich das aber auch aus D-Land und in Schulen findet man dann die komplett-kaputt Version incl. abbem Ventil und altem Dung.
    Also nur für die grossen Klötze mit den schwitzenden Touristen drin nach Mumienland fahren?
    Ochnee.

  17. C. Araxe sagt:

    Stimmt. Das ist sicher nicht typisch für Ägypten.

    Siehe hier.

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