Mittwoch, 29. April 2020


Die Transformation des Gruselkabinetts, Teil 14

Ich muss mir dringend Gedanken machen, was eine bessere Katzensicherung betrifft. Sowohl intern als auch extern. Die bisherigen Maßnahmen sind zur Haustür hin eine Glaswand mit Tür (eigentlich eine Duschabtrennug), bei der leider doch noch eine Lücke ist, bei der offenbar Maldoror hindurch passt (keine 5 cm), die Verriegelung doch recht wackelig ist und zudem muss man (auch so) höllisch aufpassen, dass die Haustür wirklich zu ist, da sie schlecht schließt. Die beiden saßen jedenfalls schon einmal unbemerkt auf der Straße. Zum Glück sind sie vorm Haus sitzen geblieben.
Auf der Terrasse habe ich ein Katzennetz gespannt – in der Mitte eine Gitterpforte, damit man als Zweibeiner mühelos in den Garten kommt, der nur durch Hecken abgetrennt ist. Ganz so gut war das Netz anfangs nicht angebracht und Mortimer schaffte es auf das Nachbargrundstück.
Beide Male habe ich die Fellmonster fix wieder rein bekommen.
Für Profidraußen-Katzen ist das aber alles soundso eine Lachnummer. Es gibt hier zwei Kater, die jahrelang Besuchsrecht hatten und Leckerlies bekommen haben. Einauge hatte ich ja schon mal erwähnt – der schafft es locker über das Netz (und zurück). Den Gescheckten habe ich heute im Garten gesehen. Einige Zeit später war das Tor offen. (Geht aber anscheinend nur von außen einfacher zu öffnen.)
Ich wäre sehr erfreut, wenn jemand hierzu Ideen hätte, wie man das alles verbessern könnte. Im Bereich zur Haustür hin habe ich mir schon eine verstärkende Konstruktion aus Holz überlegt, die auch die Lücke abdeckt, aber im Bereich Garten/Terrasse habe ich keine Ahnung, was ich machen könnte – vornehmlich was die Externen betrifft. Bei meinen Fellmonstern dürfte das jetzt doch zumindest ausreichen sein. Momentan legen sie sich einfach irgendwo hin und genießen es.

- 2020.04.29, 20:08
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3 Responses to Die Transformation des Gruselkabinetts, Teil 14

  1. C. Araxe sagt:

    Ach ja, wer sich fragt, warum ich das alles mache. Ich meine, dass Katzen im öffentlichen Raum alles andere als sicher sind. Nicht ohne Grund gibt es eine Katze wie Einauge. Hier in der Nachbarschaft wurde auch schon mal das Becken einer Katze mit einem Spaten zertrümmert. Und meine beiden Fellmonster waren in der Zeit, bei der sie bei mir sind reine Wohnungskatzen. 15 Jahre und 6 Jahre.

  2. Niwi sagt:

    Da ich nicht weiß, ob mein Kommentar bei Dir ankommt halte ich mich kurz:
    Ich plane auch einen gesicherten Katzengarten. Da ich aber nicht meine Wiese mit Halterungen für Steher zubetonieren will, habe ich mir eine einfache (aber hoffentlich trotzdem sichere) Variante ausgedacht.
    Estrichmatten 2×1 m
    Pflanzstäbe 2,40 m
    An manchen Stellen starkes Netz von Tierbedarfsgeschäft.
    Damit kann ich dann flexibel meinen Garten abstecken und die Katzen können mit mir hinaus. NUR zusammen mit mir. Ich lass sie nicht allein draussen, denn dazu ist die Konstruktion zu einfach zu überwinden.

    • C. Araxe sagt:

      Erstkommentare schalte ich erst einmal frei.

      Hm … ob das so hält? Mein Katzenetz habe ich ja auch nur an Pflanzstäben befestigt, aber diese sind jeweils an den Seitenwänden der Terrasse bzw. am Rosenbogen befestigt – nur allein stehend wäre das schon etwas wacklig, obwohl sie schon etwas tiefer stecken.

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