Donnerstag, 30. November 2006


Ein Puzzle mit unendlich vielen Teilen

Oft ist es schwer, alle Aspekte einer Persönlichkeit einer einzigen Person zuzuordnen. Noch schwieriger ist es, die ganze Vielfältigkeit überhaupt zu erfassen. Wer kennt jemanden schon wirklich? Wer kennt sich selbst bis in den letzten Winkel?
All das, was meist verborgen bleibt …

„Ich ist ein anderer.“
(Arthur Rimbaud)

- 2006.11.30, 18:57
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46 Responses to Ein Puzzle mit unendlich vielen Teilen

  1. hobo sagt:

    Ich bin Anders. Heiße aber nicht Thomas.

  2. pollon sagt:

    So etwas in der Art geht mir heute auch durch den Kopf (Kohärenz? 😉 ).
    Und die Vielfältigkeit, die man zu erfassen bemüht ist, ist eben nicht nur schön. Aber manchmal schafft man es in der Unverständnis der Andersartigkeit des Gegenübers auch einen Teil des eigenen Ichs zu entdecken.

    Vielleicht ist das Ich wirklich nur ein Konstrukt, zusammengebaut aus Projektionen, die man auf den anderen richtet:
    „Das Ich ist eine Täuschung, ein Schwarm von Enmpfindungen, Gedanken und Begierden.“ – sagt zumindest hier einer über Rimbauds Worte.

  3. Vermutlich ist es ganz gut, dass man sich selbst gar nicht so gut kennt. Vielleicht gäbs da ein paar Dinge, die man gar nicht wissen will.

  4. gulogulo sagt:

    ich bin ich.
    daheim bin ich ich.
    im büro bin ich ich.
    unter freunden bin ich ich.
    bei verschiedenen personen bin ich ich.

    und doch würden z.b. die büroleute beim anblick meinens freundeichs sagen, das bin nicht ich.

  5. das macht den reiz des lebens aus, finde ich. bis zum letzten tag immer neue teile zum ganzen zusammenzufügen. toll..

  6. NibblesChris sagt:

    Ich finde es schade, wenn liebe Menschen sagen, sie seien langweilig und in zehn Lebensjahren hätte sich bei ihnen nichts geändert, sie seien immer noch wie vor zehn Jahren.
    Denn wenn ich daneben sitze und zu dieser Person sagen kann „Ich verstehe dich nicht“ dann…

    ….*Gehirn abgeschaltet*

    Sorry, das Pphilosophieren funktioniert heute Morgen noch weniger als sonst.

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