Donnerstag, 10. Januar 2008


Erziehungsmaßnahme oder Befriedigung des eigenen Suchtverhaltens?

Man hat es oft nicht einfach mit seinem Nachwuchs. Besonders, wenn es um Ordnung geht. Wie oft muss ich dem kleinen Monster sagen, dass es doch bitte alles am besten gleich nach dem Gebrauch wieder zurückstellen soll …
Auch das Nutella-Glas.

Nun ist es alle.

- 2008.01.10, 9:42
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22 Responses to Erziehungsmaßnahme oder Befriedigung des eigenen Suchtverhaltens?

  1. Und morgen muss das Monster trocken Brot essen? Rabenmutter!

  2. Und wie erklären Sie das dem Monster?

    (Das nächste Nutella-Glas wird bestimmt immediately vom Monster aufgefuttert…aus Angst, die Mutter könnte schneller sein. Da haben wir den Salat.)

  3. C. Araxe sagt:

    Sie werden es nicht glauben, aber das kleine Monster bevorzugt soundso Müsli.
    Freiwillig.

    (Wenn es das Glas wegstellt, braucht es keine Angst zu haben.)

  4. Das Bevorzugen von Müsli musste sich das arme Monster ja aneignen, wenn nie Nutella im Haus ist…

  5. C. Araxe sagt:

    Pah! Das kleine Monster legt sehr viel Wert auf gesunde Ernährung.

    (Was mitunter sehr peinlich sein kann. Zum Beispiel wenn es im Supermarkt den Inhalt anderer Einkaufswagen kommentiert.)

  6. gulogulo sagt:

    ob das mit einem glas wie mit dem rechts hinten auch passiert wäre?
    komisch, was da als treffer kommt, wenn man nutella guglt.

  7. C. Araxe sagt:

    In dem rechts hinten sind auch nur 750 g drin.

    Das kann ich Ihnen erklären.

  8. NibblesChris sagt:

    Ich bin entsetzt! Ein Schleichwerbungs-Beitrag! O.O

  9. C. Araxe sagt:

    Ich habe schon ’ne Mail an die PR-Abteilung geschickt.

  10. Ohne jede Ironie…es ist wirklich schwer in der heutigen Zeit seine Kinder hinsichtlich gesunder Ernährung (gut) zu erziehen. Wenn es bei mir so weit ist, melde ich mich bei Ihnen. Fangen Sie schon mal an, den Ratgeber zu schreiben.

  11. Paulaline sagt:

    auf die erklärung bin ich gespannt.

  12. C. Araxe sagt:

    Erst mal bis zur Volljährigkeit des kleinen Monsters abwarten, ob das so bleibt.
    Aber dann!

  13. C. Araxe sagt:

    Wieso das denn?
    Ich habe die Mail vor(!) Ihrem Kommentar abgeschickt!

  14. C. Araxe sagt:

    Also …
    Das Bild da von Herrn Gulo ist ja sehr blutrünstig und gewalttätig. Und welches Volk ist in dieser Richtung historisch besonders hervorzuheben? Die Maya und vor allem ihre Nachfolger, die Azteken (letztere lösten die Kultur der Maya ab). Menschenopfer haben da immense Ausmaße angenommen. Bevorzugt geopfert wurden Kinder und Kriegsgefangene.
    Die Formen der rituellen Tötung bestanden aus Häutung, mit Pfeilen durchbohren, Enthaupten, Ertrinken, Steinigung, Verbrennen, Opfer lebendig begraben etc. Am bekanntesten ist das Aufschlitzen des Bauches und das Herausreißen des noch schlagenden Herzens.

    So. Und woher kommt Schokolade? Aus Mittelamerika. Das erste Mal, so vermutet man, wurde die Kakaopflanze um 1500 v. Chr. von den Olmeken genutzt, die im Tiefland der mexikanischen Golfküste lebten. Um 600 n. Chr. wurde der Kakao dann von den Maya angebaut. Die Bezeichnung Schokolade ist abgeleitet vom aztekischen Wort Xocólatl.

    Grob ist hiermit schon ein Zusammenhang hergestellt, aber es kommt noch besser. Bei den Maya gab es nämlich einen Gott, Ekchuah, der nämlich nicht nur ein Kriegsgott war, sondern auch der Gott des Kakaos.

  15. C. Araxe sagt:

    So etwas glaubt doch keiner mehr. Sie etwa?

  16. gulogulo sagt:

    nein. ich glaube prinzipiell erst mal gar nichts und niemandem.

  17. C. Araxe sagt:

    Sie glauben, dass Sie nicht glauben?
    *g*

  18. schlepp sagt:

    Wie alt ist eigentlich das kleine Monster? Wäre sehr gerne mal dabei, wenn es andere Einkaufswagen kommentiert *g*

  19. C. Araxe sagt:

    Es ist 8½ und alles andere als auf den Mund oder Kopf gefallen. Momentan ist es allerdings wieder weniger mit dem Inhalt anderer Einkaufswagen beschäftigt, sondern mehr mit der Planung seines Supermarktes. Der optimale Supermarkt selbstredend. Da werden Pläne noch und nöcher gezeichnet (zuvor waren das U- und S-Bahnnetzpläne, die jetzt nicht mehr ganz so interessant sind, obwohl es nach wie vor alle Haltestellen in HH auswendig kennt). Und überlegt, wo, was hinkommt und wie es bezeichnet wird. „Ich nenne die Abteilung doch nicht ,Körperpflege’ sondern ,Wellness’. Das hört sich besser an.”

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