Freitag, 26. März 2010


(Fast) unerwartete Fähigkeiten

Tja, wo ist sie hin, die mühsam zusammen geklaubte Gelassenheit? Flutscht einfach weg, wie nasse Seife. Es ist noch gar nicht so lange her, da sah ich eine Doku über Kamikazeflieger, senkrecht sich in den Abgrund stürzend – hey! – das kann ich auch.

- 2010.03.26, 19:41
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25 Responses to (Fast) unerwartete Fähigkeiten

  1. C. Araxe sagt:

    Und ja, das erste Gewitter in diesem Jahr. Was könnte passender sein? Aber es gibt kein Ziel, keinen Gegner. Nur meine endlose Sehnsucht.

  2. Monsterkeks sagt:

    Dazu kann ich nur zustimmend nicken.

  3. C. Araxe sagt:

    Zu ’nem Boxsack oder so reicht es dann wieder auch nicht.

  4. Monsterkeks sagt:

    Ooooch, dann kann ich die Kettensäge ja wieder wegpacken.

    Aber dieses Sehnsucht-Dings ist schon eine ganz veteufelte Sache. Das würde ich gerne mal verprügeln.

  5. C. Araxe sagt:

    Erst recht, wenn die Sehnsucht nur handbreit entfernt ist.

  6. Monsterkeks sagt:

    Ich sorge ja meist in akuten Fällen für Ersatzbefriedigung. Aber das wird manchmal teuer (Impulskäufe). Damit verlagert sich der Schmerz außerdem nur.

  7. C. Araxe sagt:

    Ersatz bleibt nur Ersatz. Auch wenn ich …. nicht blogbar.

  8. Monsterkeks sagt:

    Darüber bin ich schon längst hinaus *falschen Heiligenschein aufsetz*

  9. C. Araxe sagt:

    Nee, möchten Sie nicht wissen. Und das blogge ich definitiv nicht.

  10. Monsterkeks sagt:

    Wie heißt er denn, der Ersatzschlingel? hrhrhr

    (oder hat der gar keinen Namen? Kann ja gar nicht sein)

    mh? mh? na? na?

  11. C. Araxe sagt:

    Also, Ersatz gibt es keinen. Naja, ein Absinth-Experte.

  12. C. Araxe sagt:

    Also, ich habe da schon gewisse Vorschläge.

  13. Orinoko sagt:

    Den neuen Inkubus habe ich schon vor langem zwischen den Zeilen hindurch erschnuppert, nun wollen Sie „Nägel mit Köpfen“ machen wie es aussieht 🙂
    Oh, Abgrund.
    Achten Sie darauf die Kiste kurz vor Bodenkontakt wieder hoch zu ziehen.

  14. pathologe sagt:

    Sie machen einen ausgelassenen Eindruck und den Flugschein, Frau Araxe? Wollen Sie bei den Flying Doctors einsteigen?

  15. „Aber es gibt kein Ziel, keinen Gegner.“

    Auf einem meiner Webseiten-Bilder hatte ich früher einen Spruch von Lucius Annaeus Seneca, der ungefähr so ging: „Für ein Schiff, das seinen Hafen nicht kennt, weht kein Wind günstig.“. Oder anders gesagt: Wenn Sie kein Ziel haben, werden Sie niemals erleben, irgendwo anzukommen. Und das fände ich für jemanden mit Ihrem Willen, Ihrer Kreativität und Ihrer überzeugenden Persönlichkeit sehr schade.

  16. Ach, Herr Mahakala. Es wäre auch schade, wenn Sie hinter jeder persönlichen Einschätzung eine unterschwellige Intention vermuten.

  17. Mahakala sagt:

    Ja genau; nämlich, dass Sie sich einen Sonnenplatz in der Kühltruhe sichern wollen!!! *s

  18. C. Araxe sagt:

    @Herr Orinoko
    Zum Glück (ha!) kenne ich mich mit Abgründen aus. Ich habe da zwar auch nicht immer die Karte bei der Hand und weile da mehr, als mir vielleicht gut tut, aber ich habe dennoch immer die instinktive Gewissheit, dass ich da doch irgendwann wieder rausfinden werde.

    @Frau Faust
    Lieb gemeint, aber Aufmunterungen sind nicht so meins, wenn ich in solche Welten abtauche. Habe ich aber dennoch kurzweilig Samstagnacht gesucht und auch für die Zeit gefunden. Naja, wenn das schon so losgeht, dass ich schon auf dem Hinweg mit „Hallo, schwarzes Mädchen(!), warte doch mal!” angesprochen, kann das nur lustig werden, auch wenn mir eigentlich nicht danach war.

  19. C. Araxe sagt:

    @Herr Neon
    Das war jetzt sehr eingeengt gemeint. Wenn niemanden eine Schuld trifft oder so. Kein Ziel und kein Gegner, um jemanden dafür verantwortlich zu machen, weil es da eben wohl nur unvereinbare Gegebenheiten gibt, die man nur so hinnehmen kann. Ziele in Ihrem Sinne sind ansonsten stets gegeben, die durchaus hartnäckig verfolgt werden. Aber das kennen Sie ja. Und Gegner? Das ist mir etwas zu dekonstruktiv, auch wenn es mir im Blut steckt.

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