Sonntag, 16. April 2006


Feurio!

Mag sein, dass es nichts nutzt,
aber es beschleunigt.
Und wenn es nur beschleunigt,
was ohnehin vergeht,
ist das kein Vergehen,
durchaus zu verstehen
und ein Grund mehr für
Feurio!

E.N.

- 2006.04.16, 11:04
32 Kommentare - Kommentar verfassen



32 Responses to Feurio!

  1. nur die halbe welt ist teflon und asbest – der rest ist brennbar! 🙂

    so ein osterfeuer ist was feines

  2. graefin sagt:

    Jaja, protzen sie nur! Dagegen ist ja mein Bild peanuts…Aber um 21 Uhr war das Feuer einfach schon so weit runtergebrannt, dass da nicht mehr viel zu sehen war.

    • C. Araxe sagt:

      Das war mit Sicherheit nicht das größte Feuer.
      Aber schauen Sie nur oben – bei einem kleineren Feuer werden Sie vermutlich auch weniger Rauch gehabt haben.

      Nun ja, ich führte gerade ein Gespräch mit Dorfbewohnern, die sich darüber beklagten, dass es, trotz sehr kleiner Ortschaft, nicht mehr ein, sondern zunehmend viele Osterfeuer geben würde. Daraufhin schlussfolgerte ich, dass ja jeder so seinen Müll loswerden wolle, was auch als plausible Ursache eingestuft wurde.

    • graefin sagt:

      In der Region Hannover darf jede Ortschaft nur ein offizielles, von der Feuerwehr beaufsichtigtes Osterfeuer haben. Dort wird auch kein Müll verbrannt sondern nur das, was man auch auf einem Osterfeuerberg vermutet.

      Im Nachbarort, der zu einem anderen Landkreis gehört, sieht man hingegen zahlreiche Feuer, da dort noch privat „gebrannt“ werden darf.

    • Tubias sagt:

      In Bremen haben wir sogar eine Osterfeuerbergstraße. Wenn ich mich nicht irre, ist dort die Ramona-Bar…

  3. So lichterloh, lichterloh lichterloh lichterlooooohhh!

    Das Osterfeuer, zu dem wir gehen wollten, wurde leider abgesagt. Der Platz stand bis zur Hälfte unter Wasser und die Dorfbevölkerung hatte wichtigeres zu tun, nämlich Deiche bauen. Es wird aber in 2 Wochen nachgeholt!

  4. theswiss sagt:

    Osterfeuer sind eher selten in der Schweiz, ausser wenn sich jemand mit der Zigarette in der Hand am Karfreitag ins Bett legt oder so .. dafür wird dann aber in acht Tagen in Zürich der Böögg verbrannt und so der Winter vetrieben.
    Aber so richtig heiss wird’s dann am 1. August, dem Nationalfeiertag. Dann brennen überall lustige Höhenfeuer, die an die Zeit erinnern, als man damit noch Signale gab

    • C. Araxe sagt:

      Und nun warten Sie gespannt auf das Sächsiilüüte, um zu wissen wie der Sommer wird?

    • theswiss sagt:

      ja, weil das ist ein ganz wichtiges Ereignis in der Region, da geht alles hin zum Umzug, besonders die braven Zürcher Bürger. Und für mich heisst es, noch ein arbeitsfreier Montag ..

    • C. Araxe sagt:

      Aber Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass von der Lebensdauer des Böögg der Sommer abhängt?

      Ich hab mich da nämlich etwas schlau gemacht und zitiere mal eben die wahren Hintergründe: „Vielmehr bestimmt die Lagerung des Scheiterholzes und vor allem die Menge des Brennsprits, welcher reichlich dazugegeben wird, die Lebensdauer des Bööggs. Man könnte also wie folgt assoziieren: Je tiefer der Ölpreis, desto mehr Brennsprit wird auf den Scheiterhaufen gesprüht, umso schneller gibt der Böögg den Löffel, respektive den Kopf ab. Vereinfacht: Unser Sommerwetter wird aus dem nahen Osten und dessen Ölpreisen bestimmt.“ (Quelle)

    • theswiss sagt:

      was natürlich völliger Blödsinn ist, denn Brennsprit wird ja aus Alkohol und Wasser gemacht. Ob das aber sehr sinnvoll ist, damit einen grossen Holzstoss anmachen zu wollen (bei der bekannten Flüchtigkeit dieses Gemischs, drum wird es ja zum Fensterputzen vwerwendet) bezweifle ich.
      Ob’s wirkt? In 2003 hat’s den Böögg nach 5 Minuten 42 verchlöpft, und das wurde als Jahrhundertsommer bezeichnet. Zum Vergleich: 2004 11 Min. 42, 2005 17 Min. 52

    • C. Araxe sagt:

      Es wär ja auch zu einfach, wenn man so den Sommer manipulieren könnte.

    • theswiss sagt:

      Aber vielleicht hat das Böögg-Orakel doch einen Hintergrund .. Vielleicht hängt die Brennqualität des Holzes von der Zeit vorher ab, obsfeucht oder trocken war. Ob es beim Aufstapeln geregnet hat. Und nicht zuletzt vom Bööggbauer, der das ja bereits siet 40 Jahren oder so macht und das Geheimnis nur münflich weitergibt ..

    • C. Araxe sagt:

      Hm, man könnte das in Betracht ziehen, auch so in Richtung Bauernregeln, nur … Sie hätten oben nicht schreiben sollen wie die entgegengesetzten Fakten aussehen.

    • theswiss sagt:

      übrigens .. der Böögg ist geklaut worden! Wo waren Sie heute nacht?

    • C. Araxe sagt:

      *lässigzurücklehn*
      Ich hab‘ ja ein Alibi .

    • C. Araxe sagt:

      So, und für alle Suchanfragen (eine Verlinkung nimmt twoday.net leider wegen den Umlauten nicht an.), die hier mittlererweile eintrudeln:
      2006 brauchte der Kopf vom Böögg:
      10 Minuten, 29 Sekunden.

  5. twoblog sagt:

    Warum nur? Das wäre doch nun wirklich nicht notwendig gewesen, dass Sie das Gruselkabinett abfackeln.

    War das eine Kurzschlusshandlung?

    Was wird nun aus der Asche?

    Kriegen Sie bis Mai in Wien einen neuen Blog hin?

  6. Wenn man ein Osterfeuer löschen möchte,
    braucht man dafür Osterwasser?

  7. sokrates2005 sagt:

    Fackelt ihr da … die Osterhasen ab im Norden oder wie?

  8. Yooee sagt:

    In meiner Heimatgemeinde, die ich zu Ostern besuchte, war das Osterfeuer am Samstagnachmittag um 17:00 Uhr. Da es zu der Zeit noch hell war, wird es als weithin sichtbare Osterrauchsäule in die Geschichte eingehen. Clevere Planung.

    • C. Araxe sagt:

      Das ist ja wirklich sehr früh. Neben dem großen Feuer gibt es bei obigen auch immer noch ein kleineres Kinderfeuer (das wurde auch recht groß, da all die kleinen Monster fleißig neues Brennmaterial herbeischafften, zum Teil ganze Baumstämme), welches aber auch erst um 18 Uhr entzündet wurde. Und das große erst nach 20 Uhr, aber da war es ja auch noch (etwas) hell wie man sehen kann.

      Versuchen Sie es doch einmal mit einem Eintrag ins Guinness-Buch: Das frühste Osterfeuer. ;·)

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