Mittwoch, 12. September 2007


Haram (حرام‎)

Gummibärchen.

Es ist oft schon im Kleinen kein Zuckerschlecken mit dem Multikulturalismus. Trotzdem muss man ja nicht aufgeben, nur weil es schwierig ist. Ganz egal, um was es nun geht.

- 2007.09.12, 10:39
38 Kommentare - Kommentar verfassen



38 Responses to Haram (حرام‎)

  1. Wenn ich das korrekt verstehe, begreifen Muslime das Halal/Haram-Prinzip ja als gerechtes, immer gültiges Dogma einer von ihrem Schöpfer vorgegebenen und damit gottgewollten Lebensführung. Wenn dieser Gott (wie übrigens auch jeder beliebig Andere) sich aber auf die Micromanager-Ebene von Schweinegelatine in Haribos begibt, dann gehört der meines Erachtens als Führungskraft aber ganz fix abgelöst.

    Mal ehrlich: Will man so einem detailversessenen Typus seine Ewigkeit anvertrauen? Selbst wenn man am Ende feststellt, dass man gar keine hat?

  2. NibblesChris sagt:

    Aber es gibt doch bestimmt auch Gummibärchen ohne Gelatine.

    Am besten bereitet und isst man alles frisch, dann braucht man sich auch keine Gedanken über Zusatzstoffe zu machen. Allerdings…was war noch mal alles in Schokolade drin?

    • C. Araxe sagt:

      Klar, es gibt ja vegetarische Gummibärchen. Aber wenn man keine Zeit mehr hat, so etwas zu besorgen und nun mal schon „normale” gekauft hat, dann gibt es eben leider gar keine.

      Mmmmhhh, ja! Haben Sie schon angefangen, selbst Schokolade zu machen?

    • Orinoko sagt:

      Ja stimmt, als ich gestern Halal und Haram in der Wikipedia nachschlug sah ich unter dem Begriff „koscher“ das Bild eines Automaten mit koscheren Gummibärchen, der in einem Berliner Museum steht.
      Hätt ich echt nicht gedacht.

      OT: Allerdings favorisiere ich derzeit in Berlin das Museum für Musikinstrumente. Als ich letztens dort war, war Donnerstags freier Eintritt und abends fanden im Keller Free Jazz Performances statt.

    • gulogulo sagt:

      apropos musikinstrumente.
      ist ihnen musik deshalb verboten, weil streichinstrumente darmsaiten haben?

    • C. Araxe sagt:

      Im Englischen heißen die Saiten ja „catgut” …

    • theswiss sagt:

      es gibt ja koschere Schoggi. Die wird jeweils nach der Reinigung der Maschinen hergestellt. Das Problem, das die ’normale‘ Schoggi ja hat, ist, dass die Milch normal gemolken wurde. D.h. dass der Melker das Euter anmelkt und dann die Maschine ansetzt. Und dafür wird normalerweise Schweinefett benutzt. Für koschere Schoggi wird nun also besonders gemolkene Milch benutzt (ob die Melker sich dann aber die Hände mit Nivea einstreichen entzieht sich meiner Kenntnis).

    • C. Araxe sagt:

      … oder wenn der Melker Gummibärchen gegessen hat. Ich mag gar nicht weiter darüber nachdenken …

Kommentar verfassen