Dienstag, 3. Mai 2005


Hass

„Hass entsteht, weil wir unsere Empfindungen von Ungenügen oder Übel auf die Erscheinungen der Wirklichkeit projizieren,
die aber nicht dem entsprechen, was wirklich vorhanden ist.
Auf dieser Grundlage entwickeln wir Ärger über das, was der Erfüllung unserer Begierden im Wege steht.“

Dalai Lama XIV, Logik der Liebe

- 2005.05.03, 10:07
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76 Responses to Hass

  1. Naja…vielleicht kann ich zustimmen, wenn ich meine 3. Tasse Kaffee zu mir genommen habe sowie ca. 6 Stunden Schlaf am Stück.

    • C. Araxe sagt:

      Oh, Frau Budenzauberin! Sie sind ja mal wieder anwesend. Hier *Kaffee rüberreich* nehmen Sie erst einmal einen Schluck. Aber eigentlich geht es ja darum, sich nicht aufzuregen.

    • *kaffeeannehm*
      Haben Sie auch etwas Kondensmilch, 7,5%? Danke.

      Achja, anwesend…[auskotzmodus] – wie man’s nimmt. Die kleine Hexe hat mal wieder Bronchitis vom Feinsten, meinte gestern Abend erst um 23 Uhr (!) die Augen schließen zu müssen (normal wäre 20 Uhr gewesen), um sie dann bis um 7 Uhr alle 2 Stunden wieder zu öffnen, was dann jedesmal eine halbe Stunde beruhigen inkl. Inhalieren bedeutete. Demenstprechend stehe ich heute etwas neben mir und mache es mir mal einfach, in dem ich das hauseigene sowie mein Tageskind über den Laptoprand hinweg im Garten betreue.[/]

      Wenn es ums Aufregen bzw. dessen nicht ging, dann stimme ich zu.

    • C. Araxe sagt:

      Sorry, gibt nur normale Milch. Aber ohne Haut.

      Dann wünsche ich gute Besserung und bessere Nächte. Das kleine Monster hat gestern übrigens schon nach Ihnen gefragt.

      Es geht vor allem auch darum, dass Hass kein guter Begleiter ist und ein noch schlechterer Führer.

    • Nee danke, dann trinke ich lieber schwarz.
      In der Regel hat sie es nach einem Tag überstanden, und seit 15 Minuten tönt das Babyphone auch nicht mehr, bleibt mir zu wünschen, daß sie wenigstens etwas mittagsschläft, obwohl das schon seit Wochen bis auf wenige Ausnahmetage nicht mehr der Fall ist. Irre, was so ein kleiner Körper auszuhalten imstande ist.
      Soso, Ihr kleines Monster fragt also nach mir – wie bitte darf ich denn das verstehen?
      Und wenn Sie mir den Dalai weiter so häppchenweise servieren, habe ich ihn am Ende des Tages wahrscheinlich verstanden. *g*

    • C. Araxe sagt:

      Was die Nachfrage betrifft, das war nur einfaches Interesse.

      Die Häppchen, die es hier vom Dalai Lama gibt oder geben wird, werden wohl sehr mager ausfallen.

  2. Ich denke, man kann nur hassen, was man auch mal geliebt hat.
    Gerade aus diesem Grund sollte man sich davon freimachen.

  3. Ich weiss, wass ich hasse! Wenn mein neurosengeplager Kater meiner Balkonbegrünung die Köpfe abfrisst und sich danach herzhaft auf dem Sofa übergibt. (Wie soeben geschehen.)
    Dann denk ich mir halt: hätt ich mich reingesetzt, wärs noch schlimmer gekommen. Ich bin eben kein Skorpion.

  4. Thot sagt:

    Es wäre ohnehin schwer, etwas gegen die Weisheit eines Dalai Lama zu sagen.

    Doch es ist seltsam beglückend, obwohl es um ein so negatives Gefühl wie den Hass geht, bei eigenen Hassanfällen denen ich zeitweise hilflos ausgeliefert bin, mich über meinen Verstand, der mir genau das obige einflüstert, doch immer wieder in die Normalität zurück retten zu können.

  5. bateman sagt:

    Eine schöne Definition. Zumal ich hier am Anfang meiner Zeit mich als hasserfüllten Menschen bezeichnete.

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