Freitag, 25. August 2006


In meinen Augen …

… wohnt ein Tier, das sieht mich immer hungrig an.

(Element Of Crime – Wer ich wirklich bin)

- 2006.08.25, 10:06
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56 Responses to In meinen Augen …

  1. …und das wo ich vorgestern King Kong und gestern Matrix geguckt habe…GRUSEL!

  2. gulogulo sagt:

    darauf steck ich mir eine casablanca an.

  3. bambi71 sagt:

    Ists ein Rehlein? Fütter mich!

    • C. Araxe sagt:

      Ich fürchte, nein. Aber die Rehlein sollte man auf jeden Fall nicht unterschätzen – so viel steht fest. *g*
      „Fütter mich!“ – das kann aber auch böse enden …

    • bambi71 sagt:

      So angereichert und abgerundet war ich auch mal, dann hat Vati, der Herr des Waldes, aber gesagt, damit wär nun Schluß, sonst würde ich mir nix dir nix neben ein paar Königsberger Klopsen liegen und aus die Maus.

    • C. Araxe sagt:

      Königsberger Klopse und Rehbraten? Seltsame kulinarische Kombination. Aber die Geschmäcker sind halt verschieden.

    • bambi71 sagt:

      Wenn du wüsstest, in welche kulinarischen Abgründe elenddeutschkotziger Gaststätten, ach was, das waren keine Gaststätten, das waren Wirtshäuser, mich mein Vater alles gezwungen hat, käm dir das gar nicht komisch vor. Ich sag deshalb ja auch, alles ist möglich, man muss nur beschissen genug sozialisiert werden.

    • C. Araxe sagt:

      Hm, hört sich lecker an …
      Ich glaube aber, dass unabhängig von der Sozialisation alles* möglich ist, wenn man denn nur will.

      *Oder zumindest viel mehr als man sich zugestehen möchte.

    • bambi71 sagt:

      „wenn man denn nur will“

      Und ich halte den Voluntarismus für eine der witzigsten Erfindungen seit der Entdeckung des Menschen. Aber stimmt, Bandinski gibt sich wirklich alle Mühe ihn Wirklichkeit werden zu lassen.

    • C. Araxe sagt:

      Deswegen der Zusatz. Mir ist schon klar, dass es da auch Einschränkungen gibt, auf die man keinen Einfluss hat.

    • bambi71 sagt:

      Schon mitgenommen, aber solche Einschränkungen verwandeln auch alles gleich ins Irgendwas. Ich habe die Möglichkeiten des Voluntarismus über Jahrzehnte hinweg an meinen Eltern studiert und glaube seitdem, dass die Anzahl der Einschränkungen mehr oder weniger (ha ha) gegen unendlich tendiert. Was bleibt dann noch? Ein: Na gut, dann geh ich eben die Brötchen holen? Voltaire würden die Tränen kommen.

    • C. Araxe sagt:

      Croissants bitte! *g*

      Der Haken an der Sache ist natürlich, dass man sich der Einschränkungen erst einmal bewusst sein muss. Da könnte man dann wieder auf Antonin Artaud verweisen. Aber ich bleibe dennoch dabei, dass neben sozialen und von mir aus auch genetischen Einflüssen doch noch ein nicht unbeträchtlicher Teil bleibt, den man selbst beeinflussen kann. Und dass das Nichtwollen weniger mit mangelndem Willen zu tun hat, sondern viel mehr mit Bequemlichkeit.

  4. theswiss sagt:

    hä? was? ich war so versunken in der betrachtung des auges .. worum geht’s hier?

  5. darkrond sagt:

    jepp. hunger auf leben z.b. und im moment hunger auf frühstück. mahlzeit. /,-)

  6. sokrates2005 sagt:

    Da spiegelt sich … die Webcam in der Iris. Sehr präzises Foto.

  7. theswiss sagt:

    jetzt gab’s grad am Radio Werbung für einen M. Night Shamalyan Film (wahrscheinlich Lady in the Water) und eine Frauenstimme sagte „Du hast die Augen eines Tieres“

  8. honigsaum sagt:

    Wär ja mal interessant, zu wissen, wonach es hungert…

  9. Erst stürzen Sie das bemitleidenswerte Tier in die Arbeitslosigkeit und wundern sich dann, dass er Hunger schieben muss.

    • C. Araxe sagt:

      Es gibt noch mehr hungrige Tiere. Aber etwas stimmt das doch mit der Arbeitslosigkeit. Zumindest herrschte vor einiger Zeit bei mir eine gewisse Appetitlosigkeit vor.

    • *schluchz*
      Mir bricht das Herz!
      Mein Tauschangebot steht übrigens immer noch…

    • C. Araxe sagt:

      Sie sind garstig mit Ihrem Sarkasmus. So!

      Heute war der erste Tag, an dem der Kater nicht mehr suchend auf dem Schreibtisch hin und her wanderte.

    • Das war ein Misverständnis!
      Ich hatte überlesen, dass Sie selbst an Appetitlosigkeit leideten und bezog das auf den Kater. Der hatte natürlich mein aufrichtiges Mitleid.
      Doch solange es nur um Sie geht, bleib ich doch beim Sarkasmus.

    • C. Araxe sagt:

      Trotz Missverständnis also richtig eingeschätzt. Ist ja auch nix neues.

    • Ach Frau Araxe, Sie haben halt den Durchblick…
      (*prust*)

    • C. Araxe sagt:

      Bei Ihnen ist das auch einfach.
      *ggg*

      (Und prusten Sie nicht so doll, sonst fällt wieder ein Stück Zahn ab.)

    • Wer ist hier sarkastisch?!
      Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, Sie nicht mehr so viel zu ärgern, aber nach dem Spruch haben Sie nichts besseres verdient.
      Dennoch würde ich gern erklärt haben wo der Zusammenhang zwischen Flachbildschirm und Appetitlosigkeit liegt.
      Das schlechte Gewissen gegenüber Ihrem lieben Kater kann es ja wohl kaum sein.
      Im übrigen gehen Sie gar nicht auf mein Angebot ein – wieso?

    • C. Araxe sagt:

      Ein Geben und Nehmen und wieder Geben. Es ist doch schön, wenn man sich so gut austauschen kann, nicht wahr? Und sind’s auch nur Sarkasmen.

      Ne, das hat nix mit dem Flachbildschirm zu tun. „Vor einiger Zeit“ betrifft hier einen sehr viel längeren Zeitraum. Wenn, dann habe ich da flach gesehen. Oder habe mich verflacht oder wie auch immer – die Zeiten sind zum Glück vorbei.

      Auf Ihr Angebot bin ich deshalb nicht eingegangen, weil es heute erstmals keine Entzugserscheinungen gab. Wie hat der Kater jedes Mal blöde geguckt, wenn er den Flachbildschirm gesehen hat und da tat er mir wirklich sehr leid, aber nun hat er es anscheinend begriffen. Er hat auch schon einen neuen Platz, den ich allerdings nicht so praktisch finde: Auf meinem Schoß. Im Winter werde ich da aber wahrscheinlich anderer Meinung sein.

    • So versöhnliche Worte von Ihnen?

      An Ihr endloses Gejammer „vor einiger Zeit“ erinnere ich mich nur zu gut. Die Appetitlosigkeit bezog sich allerdings nicht auf geistige Getränke und hatte auch nichts mit der Arbeitslosigkeit Ihrer Katze zu tun.

      Wenn er mag, kann er gern zu Besuch kommen und sich auf meinem Bildschirm setzen, bitte richten Sie ihm das aus.

    • C. Araxe sagt:

      Hm, offensichtlich schon wieder falsch verstanden – aber egal, gehört soundso nicht hierher.

      Sie wissen doch wie ängstlich er ist und dann bei Ihren Fellmonstern.

  10. zwo sagt:

    sehr schöne wimpern, kompliment!

  11. in meinem eingangbereich hängt eine karte, auf der folgendes geschrieben steht: „sich manchmal von sicherheit und festigkeit wie von einem gefährlichen tier belauert gefühlt.“

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