Montag, 16. Oktober 2006


Jetzt, nur jetzt

Lebe ich. Es gibt kein Morgen, es gibt kein Gestern. Nur den Augenblick. Den endlosen. Ich wünschte, ich könnte mich daran festkrallen. Für alle Ewigkeit diese Intensität erleben. Leben in allen Poren, pulsierend in allen Adern. Und dennoch weiß ich, dass es vergänglich ist. Unerbittlich wird die Sonne aufgehen, mich lehren, dass ein Tag auf den andern folgt. Dass man nie die Zeit anhalten kann. Nur für einen endlosen Moment. Dann wird ein nebliger Morgen dämmern, aber ich werde mich dennoch daran erinnnern, dass ich für eine kurze Zeit die weite Endlosigkeit gespürt habe.

- 2006.10.16, 1:02
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29 Responses to Jetzt, nur jetzt

  1. darkrond sagt:

    festkrallen? ist das nicht das ende eines moments?

  2. Man lebt immer nur im Jetzt. Gestern ist vergangen und was morgen sein wird, ist solange veränderlich, bis es passiert ist.

  3. gulogulo sagt:

    mach ein foto von dem moment und kleb ihn ins album.

  4. Und da ist sie schon wieder: die knallharte, Neonlicht-durchflutete unschöne Realität, der Morgen, der keinerlei Rücksicht nimmt auf Belanglosigkeiten wie Übel- oder Müdigkeit.
    Es war für mich die richtige Entscheidung, spät aber noch nicht zu spät.
    Nichts ist für die Ewigkeit.
    Und eigentlich ist das auch ganz gut so.

  5. Dieser Moment ist vergänglich. doch es wird ein neuer folgen 🙂

  6. NibblesChris sagt:

    Schade, dass ich gerade in DIESEM wertvollen Augenblick im Büro sitze….

  7. honigsaum sagt:

    Und hier haben Sie den Moment verewigt.

  8. der moment gehört ihnen. es gibt ein schönes lied von klaus hoffmann. es heißt stille. solche momente machen das leben bunter.

  9. sravana sagt:

    sehr schöne Worte über einen Augenblick.

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