Dienstag, 25. Oktober 2016


Körperverletzung in seiner schwersten Form

Als ich heute Morgen um 5 Uhr aufstehen musste, fiel mir jedenfalls nichts Schlimmeres ein.

- 2016.10.25, 21:09
10 Kommentare - Kommentar verfassen



10 Responses to Körperverletzung in seiner schwersten Form

  1. das überleben in der gesellschaft ist eine fortwährende folter, und dabei wird noch verlangt, dass man sein eigener folterknecht ist (indem man sich z.b. den wecker auf 5 uhr stellt).

  2. pathologe sagt:

    Wessen Körper haben Sie denn beim Aufstehen verletzt? Und vor allem: womit?

  3. Ich wette, der Schlendrian kriegt bei jedem Termin, den Frau Araxe vor 6 hat, einen Ellbogenrippenstoß reingedrückt, einfach, weil er da ist und im Bett liegenbleiben kann.

  4. C. Araxe sagt:

    Ganz und gar nicht. Ich fühlte (und fühle mich immer noch) nur selbst verletzt. Der Schlendrian war jedoch der zu dieser Uhrzeit heldenhaft Einzige, der das Bett verlassen hat, um mich zu verabschieden. (Das kleine Monster, die Fellmonster … alle anderen blieben liegen).

  5. C. Araxe sagt:

    Dass man das als Folter empfindet, um 5 Uhr aufzustehen, ist natürlich ein absolutestes Luxusproblem. Entsprechend ironisch war dieser Beitrag gemeint. Nichtsdestotrotz ist die bestehende Gesellschaft auch in hiesigen Breiten etwas, das mehr als kritisierungswürdig ist.

  6. Mahakala sagt:

    Haben Sie denen wenigstens Frühstück gemacht?

  7. ebenso war meine antwort nicht ganz ernst gemeint, obwohl…

  8. @Araxe – ja, dieses Muster der puren Überlebensangst kennen wir ja schon von anderen: die Azubis, die auf Knien devot in Ihr Büro gerutscht kommen, der Chef, der Sie in Schokolade aufwiegt, der Fantasy Filmfest Kartenverkäufer, der plötzlich doch noch eine Dauerkarte andient. Kapitulationshandlungen verängstigter und gequälter Seelen. *g

  9. C. Araxe sagt:

    @Herr Mahakala
    Man merkt, dass Sie lange nicht mehr hier waren.

    @Herr Neon
    Wie kann man Zuneigung bzw. Wertschätzung nur so missdeuten?

  10. Mahakala sagt:

    @ Frau Araxe, in Gedanken war ich immer da.

Kommentar verfassen