Dienstag, 7. März 2006


Krähengedanken

Das Rufen der Krähe.
Wieder und wieder.
Alle Zeiten.
Flatternd, kreisend, krächzend.

Und hackt ein Auge aus.
Graues Grauen wird schwärende Schwärze.
Das Nichts sehen.
Das Nichts, in dem alles ist.

„Ich weiß, dass ich hing am windigen Baum neun lange Nächte …“ (Hávamál)

- 2006.03.07, 10:27
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