Freitag, 17. August 2007


London to Brighton

Großbritannien, 2006
Regie: Paul Andrew Williams
Darsteller: Lorraine Stanley, Georgia Groome, Johnny Harris, Sam Spruell

Hart und direkt. Eine schon etwas ältere Hure und eine zwölfjährige Ausreißerin sind auf der Flucht. Vor wem und warum sie flüchten, erfährt man in diesem Film. Und auch, wie diese Flucht endet. Am Rande der Gesellschaft geht es brutal zu – das wird einem schonungslos vermittelt, ohne dass hierbei Gewalt nur vordergründig um der Gewalt willen eingesetzt wird. Was in manch anderem Film einfach nur aufgesetzt wirken würde, wie beispielsweise, dass jedes zweite Wort ein „fuck” oder „fucking” ist, wirkt in diesem Film absolut authentisch. Dies ist vor allem der wirklich hervorragenden schauspielerischen Leistung aller (!) Darsteller zu verdanken. Es gibt in diesem bedrückenden Film sogar so etwas wie ein Happy End, wodurch der Film nicht minder glaubwürdig ist, aber man wird das Gefühl nicht los, dass dadurch auch nicht alles besser wird.

Official Site
Trailer

- 2007.08.17, 14:49
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6 Responses to London to Brighton

  1. Fuck!

    (Bin ich jetzt auch authentisch?)

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