Dienstag, 19. Juli 2022


Mehr Hitze bei der Hitze

Für zum Glück nur zwei Tage sind hier sehr heiße Temperaturen angesagt. Heute waren es 36 °C und morgen sollen es 38 °C werden. (Edit: Es wurden 40 °C!!!) An beiden Tagen habe ich nun Homeoffice genommen. Unser Büro hat keine Klimaanlage und vor allem die Hin- und Rückfahrt dürfte in der stets überfüllten S-Bahn einen Saunabesuch übertreffen.
Im Januar hatte ich mir ja mein Homeoffice im Keller eingerichtet und eigentlich damit gerechnet, dass ich im Sommer dieses überhaupt nicht mehr nutzen würde, aber nun haben wir erfreulicherweise ein hybrides Arbeitsmodell. Damals wäre ich wohl nie auf den Gedanken gekommen, dass ich bei einer Möglichkeit, im Sommer daheim arbeiten zu können, den Keller vorziehen würde … Nun war ich froh, mich in den im Sommer kühlen Keller zurückziehen zu können. Draußen zeigte das Thermometer in der Sonne indes am späten Nachmittag 47 °C an! Leider habe ich zu früherer Zeit nicht darauf geachtet, wenn ich kurz mal während der Arbeitszeit rausging (da die Fellmonster sich lieber draußen – wenn auch im Schatten – aufhalten wollten, habe ich noch ein paar Trinkwassernäpfe verteilt sowie auch mal so ab und zu mal nachgeschaut, wie es ihnen geht), kam mir eine solche Hitzewalze entgegen, dass ich kaum noch etwas denken konnte. Der fast einzige Gedanke war, dass ich mich gleich nach der Arbeit in den Pool stürzen würde und so schnell nicht mehr daraus herauskommen würde.
Aber es gab noch einen anderen Gedanken. So mit Gasheizung habe ich mir vorher nämlich schon einige Gedanken gemacht, was die aktuelle Lage und ihre Folgen für den Winter (momentan kaum vorstellbar, aber er kommt bestimmt) betrifft. Zumindest für den Notfall – auch unabhängig von der derzeitigen Lage –sollte man eigentlich eine Alternative haben. Bei meiner Suche stieß ich auf Infrarotheizungen, die beim Heizen mit Strom vergleichsweise sehr wenig Strom verbrauchen und zudem für ein besseres Raumklima sorgen. Und dann hatte ich auch noch ein Modell gefunden, was perfekt meinen Ansprüchen entsprach. Die HeatPal Marble Blackline Heizung von Klarstein ist nicht nur effizient, sondern ist auch mobil und hat vor allem ein Retro-Design ganz nach meinem Gusto. Etwas Zeit brauchte ich zur Kaufentscheidung (ich muss übrigens unbedingt noch ein Werbehonorar einfordern, denn alles, was ich hier bisher geschrieben habe, ist nur eine subjektive, vollkommen unabhängige Meinung) und dann war schon genau dieses Modell nirgendwo mehr lieferbar. Einige Anbieter zogen eine Lieferbarkeit im Sommer 2023 betracht. Aber als versierter digitaler Jäger habe ich nun doch dieses Modell als B-Ware kaufen können. Hurra, ich kann alternativ heizen!
Es sind momentan (gegen 21.30 Uhr) auch nur noch 29 °C. Das kleine Monster stand zuvor bibbernd im Pool und hatte Schwierigkeiten in die kalten Fluten (25 °C) einzutauchen (echt jetzt!). Die Lage ist also wirklich so, dass man beim Pool bald abends den Eispickel rausholen muss … Ich bin also schon ganz froh, dass ich für den kommenden Winter, etwas vorgesorgt habe, damit es im Haus eine alternative Wärmequelle gibt, wenn der Pool schon derzeit immer noch zu kalt für manche ist.

Edit: Die Bestellung wurde vom Anbieter storniert, aber nun wurde der Sternenhimmel im Angebot geordert.

- 2022.07.19, 20:37
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1 Response to Mehr Hitze bei der Hitze

  1. […] ich diesmal am Donnerstag nehmen wollte, weil es wieder 35 °C werden sollen und da ziehe ich mein Keller-Büro (mit anschließenden direkten Poolbesuch) vor. Nun also schon morgen Homeoffice und vielleicht den […]

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