Donnerstag, 19. Dezember 2019


Mutterstolz

Dies ist ein sehr zensierter Beitrag, da das kleine (von der Körpergröße schon lange nicht mehr, aber darauf bezog sich „klein” ja auch nie) Monster voll und ganz seine Persönlichkeitsrechte in Anspruch nimmt. Dem möchte ich auch nichts entgegensetzen, aber es mindert doch etwas inhaltlich die Fakten. Jedoch nicht, dass ich mich sehr über die Anerkennung, die das kleine Monster erhalten hat, sehr freue. Zunächst war es ein Nebenjob während des Studiums, wobei es für das kleine Monster nie nur etwas war, wobei man sich etwas Geld verdienen konnte. Voller Herzblut machte es daraus viel mehr, als überhaupt erwartet wurde und was jemals hier überhaupt getan wurde. Als die Stelle gestrichen wurde, machte das kleine Monster ehrenamtlich einfach weiter. Ganz sicher auch, weil es mit den örtlichen Gegebenheiten über lange Zeit eng verbunden war. Ich habe es teilweise sehr als Ausnutzung gesehen, auch wenn ich die Intuition verstehen konnte. Das, was das kleine Monster inzwischen ehrenamtlich gemacht hat, wurde nun zumindest von den Kollegen (vom Arbeitgeber kam nichts – nicht mal ein Dankeswort) sehr reichlich auf Spendenbasis honoriert. Also so reichlich, dass ich einfach mehr als überwältigt bin. Und das kleine Monster ebenso. Wenn man etwas ehrenamtlich macht, dann ist es aus Überzeugung und erwartet eigentlich gar nichts. Vielleicht noch etwas Dank in Worten. Das, was nun folgte, ist schon sehr beeindruckend. Also was die Kollegen für das kleine Monster gemacht haben. Ich bin wirklich sehr beeindruckt. Es wäre trotzdem wünschenswert, wenn der Arbeitgeber auch mal ein paar Worte des Dankes finden würde. So oder so – ich bin jetzt als Mutter des kleinen Monsters einfach nur stolz (ähm, was für ein blödes Wort – ich freue mich einfach mit ihm), dass es solch eine massive Anerkennung bekommen hat.

- 2019.12.19, 23:26
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1 Response to Mutterstolz

  1. Lo sagt:

    Das ist ja auch ein wunderschönes Gefühl.
    Ich kenne das auch – und man darf das Stolzsein auch durchaus für sich zulassen
    und nicht verdrängen, nur, weil andere das Wort missbrauchen.
    Herzlichen Glückwunsch und MItfreude von mir.
    🙂

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