Mittwoch, 15. November 2006


Nacktbedienung

Die Kellnerinnen bewegten sich mit einer natürlichen Lässigkeit zwischen den Tischen. Sie waren vollkommen nackt, aber kaum jemand beachtete dies. Es handelte sich auch nicht um ein Etablissement im Rotlichtmilieu, sondern eher um ein Studentencafé. Einige Gäste hatten sich ebenfalls ausgezogen und so saß ich auch nackt dort. Dann wurde mir jedoch kalt und ich suchte nach einer Decke. In einem Café nach einer Decke zu suchen, muss nichts Ungewöhnliches sein; ich habe hier schon mehrfach dieses Angebot bei kühleren Tagen gesehen. Aber ich fand keine Decke und fror. So wachte ich dann auf – und suchte nach meiner Decke.

- 2006.11.15, 8:38
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60 Responses to Nacktbedienung

  1. gulogulo sagt:

    blöd ist es, wenn dich die zimmerdecke zudeckt.
    dann ist nämlich das haus eingestürzt.
    (sorry, ich hatte heute das clownfrühstück)

  2. hobo sagt:

    beim nächsten Besuch unbedingt (!) mit Adresse träumen, bitte!

  3. tilak sagt:

    @araxe gott sei dank, kam ich in dem Traum nicht vor 🙂

  4. C. Araxe sagt:

    Bei manchen Sachen hilft auch kein Bitten, Frau Sünderin!

  5. honigsaum sagt:

    Das ist eine Metapher für die Blogosphäre. Jeder zieht sich aus; dann wird einem kalt und man möchte ein Passwort.

  6. Sigmund zur Freud Was hätte der gute alte Sigmund Freud wohl zu diesem Traum gesagt?

  7. ich habe heute nacht richtig gezittert…dachte, das wäre, weil ich erkältet bin…aber wer weiß, was ich geträumt hbe *g*

  8. sokrates2005 sagt:

    So lustige Sachen … träume ich entweder nicht oder ich vergesse sie zu schnell … 😉

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