Samstag, 20. August 2005


Puritan

Großbritannien, 2005
Regie: Hadi Hajaig
Darsteller: Nick Moran, Georgina Rylance, David Soul, Ralph Brown

Lange. Sehr lange. Sehr, sehr lange dauert es, bis in diesem Film wirklich etwas passiert. Ich habe nichts gegen langsame Filme, aber gut zwei Drittel dieses Films langweilt man sich doch etwas. Die zähen Dialoge erträgt man nur, wenn man sich mehr dem Optischen zuwendet, welches sich sehr schön zwischen Gothic und Film Noir bewegt. Gegen Ende kommt dann doch noch etwas Bewegung auf. Einen Lacher gab’s für Aleister Crowley, der in Ohnmacht fiel, als ihm der Teufel erschien.
Schade, dieser Film hätte zu etwas Besseren das Potenzial gehabt.

- 2005.08.20, 20:41
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2 Responses to Puritan

  1. Das ist aber eine (unverdient) harte Kritik. Ich hatte zwar zwischenzeitlich auch die Befürchtung, dass sich der Film in ellenlangen Liebes-Schnulz verliert, doch als die Story endlich losging, wars doch recht spannend und hübsch anzusehen wars allemal.
    Ausserdem erlebt man nicht jeden Tag eine Weltpremiere mit Regiseur-Besuch!

    • C. Araxe sagt:

      Doch, heute gab es auch wieder zwei Regisseure zu Gast. Aber Hadi Hajaig kam wirklich sehr nett rüber.

      Nun ja, ich finde es (im Nachhinein betrachtet) etwas dürftig, wenn ein Film mindestens zwei Drittel verschenkt. Dass der Film schöne Bilder zu bieten hat, schrieb ich ja.

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