Mittwoch, 16. Juli 2008


Zahlen und Buchstaben

Vielleicht ist das ja nicht viel mehr, was sich da auf dem Blatt Papier angesammelt hat. Und ich sollte die Bedeutung nicht überbewerten und das alles etwas entspannter sehen. Andererseits ist mir aber auch bewusst, dass man sich manche Wege schon sehr früh verbauen oder zumindest schwer begehbar machen kann. Und was Hänschen nicht … Da muss vielleicht doch schon gelernt werden, dass es nicht nur die Kür, sondern auch ein Pflichtprogramm gibt. Sicher, das viertbeste Zeugnis der Klasse zu haben ist wirklich alles andere als schlecht (und da kann man einfach nur seinen Glückwunsch aussprechen und stolz sein) – trotzdem ist es etwas ärgerlich, wenn man weiß, dass das Potential noch viel größer ist und nur Bequemlichkeit und Schludrigkeit Besseres verhindert haben. Hach, das kleine Monster hat es schon nicht leicht mit seiner Mutter …

- 2008.07.16, 11:02
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19 Responses to Zahlen und Buchstaben

  1. Monsterkeks sagt:

    Zeugnisse sind doooooooooooooooooof!

    (Anarchie!)

  2. theswiss sagt:

    muss man immer wollen was man kann?

  3. Orinoko sagt:

    Was bin ich froh, dass es zu meiner Schulzeit so einen Notendruck noch nicht gab, bzw. das fing erst nach der zehnten Klasse vorsichtig an. Zu der Zeit wurde gerade mal der Numerus Klausus für das Fach Medizin eingeführt. Trotzdem war meine Mutter immer sehr dahinter her, dass meine Noten stimmten.
    Es möchte interessant sein, meinen Lebenslauf zu kennen, wäre ich ein Kind der Neunziger.

    • C. Araxe sagt:

      Bis 2002 gab es hier in Hamburg ja gar keine Zensuren in der Grundschule. Und das bewirkte sicher, dass dadurch weniger Leistungsdruck vorhanden war. Die Zensuren, die nun erteilt werden, wirken auf mich allerdings auch etwas befremdlich, da sie weniger nach konkreter Leistung erteilt werden (so habe ich das in der DDR damals erlebt), sondern eher nach „Gefühl”. Trotzdem nimmt man die Zensuren als Orientierungshilfe und in Anbetracht dessen, dass ja schon nach (bzw. in) der vierten Klasse weiterreichende Entscheidungen getroffen werden müssen, was die weitere Schullaufbahn betrifft, ist die Benotung dann doch nicht so falsch. Wenn man im Rahmen der vorgegebenen Struktur denkt. Die halte ich allerdings für falsch. Nach der vierten Klasse schon zu beurteilen, welchen Weg ein Schüler gehen soll, ist einfach zu früh. Das wurde zwar schon aufgeweicht, so dass die Entscheidungen nicht mehr ganz so endgültig sind, aber trotzdem wird da schon einiges entschieden.

  4. schlepp sagt:

    Sie wollen doch nicht etwa so ein Streberkind? Seien Sie froh, daß das Potential da ist, das wird sich früher oder später schon entfalten.

    (Sorry, habe aber momentan nur Klugscheißerkommentare drauf)

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