Dienstag, 1. Juni 2010


Zeitdefekt

Erst dachte ich ja, dass die Uhr kaputt ist, als ich sah, dass sich der Stundenzeiger im Minutentakt und der Minutenzeiger im Sekundentakt bewegt, aber inzwischen glaube ich, dass die Zeit wirklich so schnell vergeht. Wie könnte es anders sein, wenn das Wochenende nun schon längst wieder vorbei ist – dabei war es doch gerade erst eben. Mit Sonnenschein an der Elbe – goldig pudelwohl musikalisch begleitet – , dem unverhofften Glück, über sehr lebendige Schneller, Autos, Organisation oder den folgenden Wolkenbrüchen (mächtige Frakturen) doch noch etwas Sonne abzuluchsen, um schäbige Bücher zu erstehen. Vielleicht müsste doch einfach nur die Uhr repariert werden, um dieser Schnelligkeit zu entgehen.

- 2010.06.01, 11:46
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7 Responses to Zeitdefekt

  1. Eugene Faust sagt:

    Wollten Sie denn nach dem Erstehen schäbiger Bücher nicht mal wieder klingeln? 🙂

  2. C. Araxe sagt:

    Oh, bei Ihnen + Ihrem Flohmarkt war ich schon lange nicht mehr. Das muss sich dringend mal wieder ändern. Ham’Se nicht mal ’ne Stunde für mich über? (Das Schabenbuch gab es beim Museum der Arbeit.)

  3. C. Araxe sagt:

    Senden Sie mir die Stunde bitte per Mail zu?

  4. C. Araxe sagt:

    Hm, ich muss noch mal im Spamordner nachsehen. Noch ist keine Sekunde angekommen. Ah! Da ist sie ja!

  5. […] mehr gibt und deren letztes Konzert im Störte damals im Gruselkabinett aus Zeitmangel mehr als zu kurz gekommen ist. Der melodische Post-Punk mit eigenwilligen Texten bereitet live jedenfalls sehr viel […]

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