Dienstag, 24. Juli 2007


Akut

Narkoleptische Anfälle.

Es müssen tausende Spindeln gewesen sein. Nur mühsam bleiben die Augen offen, bleischwer die Lider. Schlafen, einfach schlafen und nie mehr aufwachen. Kein Kuss könnte diesem Wunsch Einhalt gebieten. Und doch wissen, dass morgen wieder in aller Frühe ein neuer Tag beginnt, der kein Verständnis dafür haben wird. Und ich m

- 2007.07.24, 18:10
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26 Responses to Akut

  1. Es zeigt Ihre besondere Geschicklichkeit, dass Sie trotz des Einnickens nach dem „Und ich m…“ noch mit Ihrer Stirn auf die „Sichern-Taste“ des Twoday-Editors geschlagen sind. Bravo!!!

    • Vorher noch auf die edit-Funktion, denn da stand zunächst „Und ich…“ (ohne ‚m‘ aber mit fortlaufenden Punkten) 😛

    • C. Araxe sagt:

      „Als weiteres Symptom, meist jedoch ebenfalls der Schlaflähmung zugerechnet:
      – automatisiertes Handeln
      […]
      Beim automatisierten Verhalten werden Tätigkeiten nur motorisch ausgeführt, also ohne bewusste Steuerung. Der Narkoleptiker schläft mitten in einer Handlung ein und führt sie im Schlaf fort.”
      (Wiki)

    • …das heißt, Ihr suprachiasmatischer Nucleus zwingt Sie auch noch zu tippen, wenn Sie schon einen Abdruck der QWERTZ-Tasten auf der Wange haben? Das ist ja schrecklich!!! 😉

    • Paulaline sagt:

      anscheinend zucken die muskeln aber nicht mehr in der tiefschlafphase…

    • C. Araxe sagt:

      Ja, zum Glück kein Dauerzustand. Wer weiß, was man sonst automatisiert alles anstellen würde.

    • Moment! Womöglich könnten Sie mit Narkolepsie sogar ungedopt die Tour de France gewinnen?! Sie radeln während des Schlafs ja automatisiert weiter ohne zu ermüden. Wie lange hält sowas denn an? Und soll ich mal die Telekom anrufen und versuchen, Sie ins Team zu bekommen? *s

    • C. Araxe sagt:

      Gute Idee. Es gibt dabei aber ein Problem: ich mag kein Magenta.

    • C. Araxe sagt:

      Herr Neon? Haben Sie etwa schon angerufen?
      Eben gerade hatte ich eine (Bild-)Suchanfrage zu:
      DDR + Doping.
      Mir erscheint das sehr verdächtig.

    • Hat etwas länger gedauert! Herr Obermann war zunächst skeptisch wegen des schwarzen T-Shirts mit Hackebeil-Aufdruck (ich hoffe, dieses Outfit ist in Ihrem Sinne). Aber als ich ihm sagte, dass Sie während des Schlafens noch arbeiten, war er hoch erfreut, da er das von seinen Mitarbeitern nur anders herum kennt. Also: Schwingen Sie sich auf’s Fahrrad – sie haben den Job! 😉

      P.S. Meine heutigen Suchanfragen: prostata, deflorationen girls, Zirkus Krone. Wie peinlich! Man könnte denken, ich sei ein Clown mit Prostataproblemen, der nach seinem abendlichen Auftritt Girls deflorieren geht. Dabei sind die alle schon volljährig!

    • C. Araxe sagt:

      Moment mal! Ich habe nach wie vor keine Zusage getroffen. Mir ist da nämlich noch etwas ganz Wichtiges eingefallen. Als Augenmensch war ich zunächst zu sehr von diesem Magenta abgelenkt, dabei ist mir glatt das Wesentliche des Radfahrens entgangen, welches mir noch viel weniger zusagt. Nach oben buckeln und nach unten treten ist überhaupt nichts für mich.

      Hach, ja. Die Suchanfragen. Eine hätte ich heute gern noch ausführlich erläutert bekommen: „es ist uns sehr angenehm mitteilen zu können”. Ja, was denn? Und wer?

    • Mögliche Begründung für solche seltsamen Suchanfragen: Manchmal tippe ich auch längere Satzteile, wenn ich z.B. unsicher bin, wie etwas geschrieben wird, oder ob mit/ohne Komma etc. Bevor man da im Duden nachschaut, ist es schnell in Google eingehackt und dann nimmt man einfach die am häufigsten gefundene Schreibweise. Purer Minimalismus.

      Bestimmt wollte dieser Mensch wissen, ob zwischen ‚angenehm‘ und ‚mitteilen‘ ein Komma gehört.

  2. Orinoko sagt:

    Ach, alle Kommentare so technikbetont. Mein erster Gedanke war, daß Dornröschen sich an der vergifteten Spindel stach und mit der Angst wegschlief, nicht einmal ihr Prinz könnte sie jemals wachküssen. Hach…

    Ich tät mich ja durch die Rosenhecke kloppen, dummerweise bin ich bürgerlich 🙁

  3. Ich finde, 18:10 Uhr ist eine prima Zeit, um ins Bett zu gehen!

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