Donnerstag, 23. April 2015


Auf den Trichter gekommen

Nicht alles Blut löst Freude und entzücken aus. Böses Blut ist das, was man am lädierten Schwanz des einen Fellmonsters entdeckt hat. Ruhigen Blutes ist man dann erst wieder, wenn es doch nicht so schlimm ist wie es aussieht. Beim Tierarzt hat der sonst so großtatzige Kater Blut und Wasser geschwitzt. Der Trichter hat dann sein Blut ganz schön in Wallung gebracht. Der heißblütige Kampf dagegen wurde nun aber vollkommen erschöpft aufgegeben. Nach zweiwöchiger Tragezeit ist der ihm dann aber vielleicht in Fleisch und Blut übergegangen.

- 2015.04.23, 11:36
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6 Responses to Auf den Trichter gekommen

  1. Herr B. sagt:

    Traurig und blutleer sieht er aus, der arme Kater. Man sollte ihm eintrichtern, dass er dieses unwürdige Ding ertragen muss, damit es ihm bald besser geht …

  2. C. Araxe sagt:

    Immerhin: schnurren kann er damit.

  3. pathologe sagt:

    Wurde seine Blut-und-Boden-Ehre wiederhergestellt? Und ist der Kater überhaupt Ihre Kragenweite? So blutjung, wie er aussieht.

  4. C. Araxe sagt:

    So blutjung ist der gar nicht mehr mit seinen ca. 5 Jahren. Und zudem ein ganz schönes Schlitzohr (nicht nur wortwörtlich – das hatte er aber schon bevor er ins Guselkabinett kam).

  5. Finchen1976 sagt:

    Armer schwarzer Kater. 🙂
    Aber er wird sicher gut gepflegt und gepäppelt. 🙂

  6. C. Araxe sagt:

    Päppeln nicht ganz so, sonst muss ich bald noch mal zum Tierarzt, um ihn zusammen nähen zu lassen, weil er geplatzt ist. Der ist nämlich ziemlich verfressen. Das Gute an dem Trichter ist auf jeden Fall, dass er dem andern Kater nix mehr wegfressen kann.

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