Mittwoch, 21. September 2005


Aus dem Alltagsleben einer Süchtigen

Betroffen von einer Sucht sind nicht nur die Erkrankten selbst, sondern immer auch Angehörige, die über Jahre die Folgen der Krankheit mit tragen und ihr eigenes Leben ganz danach ausrichten. Dieses Verhalten kann soweit gehen, dass der Angehörige die Abhängigkeit des Betroffenen mit aufrechterhält. Man spricht in diesem Fall von Coabhängigkeit.

„Mama, du hast nur noch eine Tafel Schokolade. Ich lege sie dir schon mal auf den Nachttisch. Morgen musst du unbedingt neue kaufen. Mindestens sechs Tafeln.“

- 2005.09.21, 18:44
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14 Responses to Aus dem Alltagsleben einer Süchtigen

  1. *lol*

    (Aus: „Chat-Alltag einer Ex-Süchtigen“)

  2. thisandthat sagt:

    tja, das kenn ich nur zu gut. gibt’s gegen schokosucht inzwischen schon ersatzdrogen? sowas wie den nikotin-kaugummi vielleicht?

  3. sravana sagt:

    dann gehöre ich auch schon zu den Süchtigen, oft in der Nacht brauche ich das schmelzen dieser zarten Süssigkeit, um wieder in meine Träume zu versinken. Schade oder evtl. gut, dass ich keine Coabhänige um mich habe.

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