Montag, 9. Juli 2007


Blauer Montag

Nein – und das wird sich jeder Kenner des Gruselkabinetts auch schon gedacht haben –, dieses Blog wird nicht blau eingefärbt. Als Involvierte des Werbefuzzitums weiß ich natürlich um die Bedeutung einer CI.
Um einen alkoholisierten Zustand meinerseits handelt es sich ebenfalls nicht, sondern um einen Tag, den ich fernab des Erwerblebens verbringen werde. Man muss auch mal Prioritäten setzen. Arbeit ist schließlich nicht alles.

- 2007.07.09, 10:17
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68 Responses to Blauer Montag

  1. hobo sagt:

    hört … hört … wie wahr.

    • C. Araxe sagt:

      Das bezieht sich natürlich nicht auf Ihren letzten Beitrag. Wenn man allerdings schon etwas länger erwerbstätig ist und dies zugegebenermaßen in auch etwas sicherer (aber wann weiß man das schon genau?) Position, dann weiß man es auch wieder zu schätzen, wenn man mal einen Tag nicht arbeitet.

  2. Side Affects sagt:

    arbeit arbeit strukturiert den tag.
    arbeit macht wütend.
    arbeit bringt geld.
    arbeit hält mich vom nachdenken ab…

    ein freier tag befreit mich nur, wenn ich arbeite.
    hätte ich keine arbeit würde ich diese freiheit nicht mehr genießen-eher verachten und sie würde mich langweilen.

    • C. Araxe sagt:

      Ich wäre mir nicht so sicher, ob ich mich ohne Arbeit wirklich (irgendwann) langweilen würde. Wenn sie mein einziger Lebensinhalt wäre, dann sicherlich. Mit Arbeit meine ich hierbei allerdings reine Erwerbstätigkeit. Auch wenn diese noch so sehr den eigenen Vorstellungen entspricht, wie diese aussieht, so wäre eine Tätigkeit, die unabhäng vom Erwerb ist, trotzdem noch etwas anderes. Und ich könnte mir vorstellen, dass sie nicht minder erfüllend sein kann, sogar noch weitaus mehr.

    • Side Affects sagt:

      der gedanke ist gut. aber wenn du ständig nur gegen null kohle arbeitest, ist das dem selbstwert nicht dienlich. ich hab lieber ein hobby und nen job für den mammon. dann kann ich über was ablästern und mich über was freun.

    • C. Araxe sagt:

      Es kommt sicher auf die Ausprägung des Selbstwertgefühls an. Je unabhängiger von gesellschaftlichen Normen, um so gleichgültiger ist es, was die Arbeit finanziell wert ist. Nur ohne Geld kann man leider schlecht existieren, von daher ist man in der Regel doch um Arbeit bemüht, die sich auch auszahlt.

  3. derbaron sagt:

    Aber gerade ein eingebläutes Blog wäre doch mal eine gscheite CI!

  4. FrauHausH sagt:

    Sie Glückliche! Obwohl gute dreizehn Stunden sind schließlich auch nicht zu verachten…vor allem dann, wenn sie vollkommen überflüssig bereits um halb acht morgens angetreten werden müssen….es weihnachtet….

  5. genießen sie ihn in vollen zügen, liebe frau araxe!

  6. Iggy sagt:

    sind sie denn auch ins blaue gefahren?

  7. Arbeit ist vielleicht nicht alles.

    Aber Arbeit macht das Leben süß!!

  8. honigsaum sagt:

    Und wie gehts heute? Blauer Dienstag?

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