In normalen Zeiten kann ich schon nie über Langeweile klagen und jetzt noch viel weniger. Eigentlich habe ich ja jetzt mehr Zeit durchs Homeoffice und vermehrt fehlende außerhäusliche Aktivitäten. Aber das reicht lange noch nicht. Trotz nach wie vor permanenter Ellbogenschmerzen bin ich ständig am Machen und Tun, habe aber dennoch nicht nur das Gefühl, dass ich nur minimal weiterkomme. Einige schöne Konzerte hätten z. B. in letzter und kommender Zeit stattgefunden (hätte, hätte, Ansteckungskette) und ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass sie nicht stattfinden, weil ich es nur schwerlich geschafft hätte dahin zugehen. Aber anscheinend haben soundso viele Leute Probleme, sich sinn- und/oder freudvoll zu beschäftigen, wenn da nix von außen kommt. Und jetzt kommen all die tollen Tipps, was man machen könnte oder die super kreativen Darstellungen, wie man diese eingeschränkte Zeit nutzt. Brauche ich alles nicht. Alles was ich brauche ist Zeit. Noch mehr Zeit. Von mir aus könnte dieser runtergefahrene Modus noch viel länger gehen. Alles so viel ruhiger. Irgendwann würde die Ruhe dann auch mal bei mir ankommen.
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Vorsicht,
bissige Blogggerin! Inquisition
Katakomben
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