Mittwoch, 6. Juni 2007


Das ist zu schwul

Ich glaubte, nicht richtig gehört zu haben als die Kontakterin ein Bild mit diesen Worten ablehnte. Ja, wo lebe ich denn?
Bisher dachte ich, dass es sich um eine Stadt handeln würde, die für ihre Offenheit bekannt ist. In der es einen schwulen Bürgermeister gibt und einen Stadtteil, St. Georg, in dessen Hauptstraße sich an mindestens jedem zweiten Geschäft eine Regenbogenfahne befindet. Aber es muss sich wohl doch ums tiefste Bayern oder so handeln.
Noch schlimmer wurde es, als ich eine „Expertenmeinung” einholte und unseren Agenturschwulen befragte und er der Aussage zustimmte. Es handelt sich bei dem Kunden, für den das Bild bestimmt ist, nämlich nicht um einen Erzkonservativen. Hatte ich doch erst vor kurzem gehört, dass der eine Geschäftsführer linker als Gysi sein soll. Aber das war gleichgültig, die Schere im Kopf setzte sofort ein.
Ich dachte, die Zeiten hätten sich geändert … wohl nicht.
Und das ist nicht gut so.

- 2007.06.06, 11:12
76 Kommentare - Kommentar verfassen



76 Responses to Das ist zu schwul

  1. debaser sagt:

    http://www.reclaimyourcity.net/help/template.php?tid=3

    Macht sich auch gut mittig auf der Frontscheibe vom Auto.

  2. Cracon sagt:

    Vielleicht bin ich ja die einzige die es nicht kapiert, aber: Was haben denn zwei turnende Männer [jetzt egal für welche Zielgruppe] mit 2-Komponentenkleber zu tun? (Man möge mir verzeihen, aber ich finde einiges in der Werbung/Werbebranche nicht für so offensichtlich. Auf der anderen Seite: Ich versuche Werbung weitestgehend zu vermeiden.)

  3. Wäre praktisch, wenn die Blogger sich ebenfalls eine Meinung bilden könnten.

    • C. Araxe sagt:

      Es handelt sich um dieses Bild:
      http://pro.corbis.com/popup/Enlargement.aspx?mediauids={3687e535-f000-4b7c-9db1-ba7dd8bad6ef}|{ffffffff-ffff-ffff-ffff-ffffffffffff}&qsPageNo=1&fdid=&Area=Search&TotalCount=104&CurrentPos=29&WinID={3687e535-f000-4b7c-9db1-ba7dd8bad6ef}

      (Die Adresse kann man leider nicht schöner verlinken, weil twoday.net keine Sonderzeichen bei URLs akzeptiert.)

    • C. Araxe sagt:

      Bei mir funzt es. Sie können auch hier die Bildnummer
      42-15347643 im Suchfeld eingeben.

    • pathologe sagt:

      Wieso denn das? Die haben doch beide was an?

    • Ich kanns nur in klein sehen, und wenn ich anklicke um zu vergrößern, kommt dieselbe Fehlermeldung wie wenn ich direkt auf den Link gehe.
      Naja, so klein kann ich mich nicht genau äußern, aber ZU schwul ist es bestimmt nicht. Nun ja, ich weiß ja auch nicht wofür es sein sollte.

    • C. Araxe sagt:

      @Herr Pathologe
      Wenn zwei Männer sich berühren, dann nur mit der Faust ins Gesicht. Oder so.

      @Frau Caliente
      Für 2-Komponenten-Klebstoffe. *g*

    • pathologe sagt:

      @ Frau Araxe: was haben dann Breschnew und Honecker falsch gemacht?

    • C. Araxe sagt:

      @Herr Swiss
      Das fliegt da aber irgendwann wieder raus.

      @Herr Pathologe
      UdSSR und DDR gibt es ja nicht mehr …

    • Für die Bewerbung von 2-Komponenten-Klebstoff ist das allerdings eine megaschwule Visualisierung. Oder haben Sie schon mal am Strand turnende Hetero-Männer mit solch adrett hochgeklappten Hosenbeinen und Muscle-Shirt gesehen? *g

      Positiv denken! Bestimmt wird der Kleber-Absatz im Kundensegment „Gays & Lesbians“ bald auf all-time-highs gehen.

    • C. Araxe sagt:

      Ja und? Warum soll man nicht mit Schwulen werben? Also, nicht nur in den Bereichen, in denen schon (mehr oder weniger) erkannt wurde, dass das eine lohnende Zielgruppe ist.

      Daraus wird wohl nichts.

    • @Araxe – ja natürlich kann/soll man mit Schwulen werben – eben wo das Sinn macht. Ich bezweifle alleine aus rein ökonomischen Gesichtspunkten, dass sich eine spezielle Werbemaßnahme für ein noch spezielleres Kundensegment in der wahrscheinlich nicht homosexuell dominierten Welt der 2-Komponenten-Kleber rechnet.

      Ich glaube, Ihre Kontakterin und Ihr Agenturschwuler dachten da einfach etwas mehr an die womöglich geringe Werbeeffizienz in Bezug auf dieses Heimwerkerprodukt.

    • C. Araxe sagt:

      Es geht ja nicht um Schwule als Zielgruppe, sondern um die allgemeine Aussage des Bildes, die schon genau so sein sollte. Nur sollten die Darsteller eben nicht „so schwul” aussehen. Also, wie schon geschrieben mit Schwulen werben und nicht unbedingt für.
      Kindermotive sind beispielsweise allseits beliebt und anerkannt, obwohl sie inzwischen gesellschaftlich fast eine Minderheit sind. Aber das ist eben „normal”. Und eigentlich, ja eigentlich dachte ich, das wären Schwule inzwischen auch. Aber das ist es ja nicht einmal bei (jedem) Schwulen.

    • graefin sagt:

      Wenn es ein Mann und eine Frau gewesen wären, wär das wahrscheinlich ein suuuuper Bild gewesen *seufz*.
      Dieses Bild für 2 Komponenten Kleber zu nehmen finde ich allerdings echt genial! Das hat was.
      Das Attribut „zu schwul“ klingt dabei fast wie ein Schimpfwort, dachte auch, dass man in einem gewissen Alter darüber hinweg ist.

    • C. Araxe sagt:

      Ja, so in der Art war es leider auch gemeint.

      „Also, nicht, dass man selbst der Meinung wäre, aber blablabla …”

    • graefin sagt:

      Ja genau „blablabla…“. Schlimm sowas. Genau wie die Reaktion der Seniorchefin als meine Cousine am Sonntag mit ihrer Frau und der Kleinen kurz vorbeigeschaut hat.

    • C. Araxe sagt:

      Naja, bei wesentlich Älteren kann ich es ja noch nachvollziehen, auch wenn ich das auch nicht gut finde.

    • Reality Check Hm, es wäre mal interessant zu sehen, was Sie aus dem Bild gemacht haben, d.h. inkl. Text. Grundsätzlich gilt wohl, dass die Erfolge von Werbemaßnahmen letztlich an ihrem return on investment gemessen werden. Kein Auftraggeber wird auf Dauer eine Werbung bezahlen, von der sein Produkt (d.h. sein Umsatz) nicht profitiert. Die Frage ist also in diesem Falle, welche/r potenzielle 2-Komponenten-Kleber-Käufer/in wird sich durch eine Werbung mit Schwulen eher zum Kauf bewegen lassen als durch eine andere, „nicht so schwule“ Werbung? Und: wie kann man sicherstellen, dass die grafische Nutzung einer gesellschaftlichen Minderheit trotzdem die tatsächlichen Kleber-Nachfrager maximiert (d.h. die Majorität der Gesellschaft anspricht)?

      Vielleicht war Ihr Entwurf aber auch mehr eine Ansprache für eine Gesellschaft, die Sie sich selbst wünschen, und weniger eine für die, die im Moment existiert. Also mehr eine ideologische Werbung, oder aus der Rubrik l’art pour l’art. Das Aufeinandertreffen von Ideologie und Wirklichkeit birgt immer hohes Frustrationspotenzial. So ein Reality Check durch den Agenturschwulen kann da manchmal ganz zielführend sein. 😉

    • C. Araxe sagt:

      Das Bild wäre zunächst eines unter vielen gewesen, die den anderen Produktgruppen zugeordnet sind, später wäre es aber auch einzeln für Anzeigen etc. verwendet worden. Der Text dazu sieht noch sehr blind aus.

      Ja, der Reality Check war ernüchternd. Mir ist schon klar, dass Werbung im Allgemeinen nicht zur Weltverbesserung da ist. Aber ich dachte, wie schon geschrieben, dass sich da einiges verändert hätte.

      „Nach Ansicht von Volker Nickel vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) erlangt Werbung dadurch Aufmerksamkeit, indem sie versuche, das wirkliche Leben möglichst aktuell abzubilden. Schwule in TV-Spots zeigten die zunehmende Akzeptanz von Homosexualität in der Gesellschaft.”
      (Quelle: Stern, 24. Juni 2004)

      Sicher zielt das vornehmlich auf Lifestyle Produkte ab, dennoch wäre ich mir nicht so sicher, dass man das nicht doch für den eher konservativen Markt im Industrie- und Handwerksbereich einsetzen kann. Wir hatten beispielsweise mal vor Ewiglgkeiten eine Kampagne mit Tattoos für ein Industrieprodukt, lange vor den Zeiten als Arschgeweihe und dergleichen in wurden, die sehr gut ankam. Da hatten einige auch erst Bedenken, dass das zu gewagt wäre.

    • Ich denke, die meisten Konsumenten (mich eingeschlossen) finden Werbung sympathisch, die witzig ist und nicht aufdringlich daherkommt. Zumindest machen diese beiden Kriterien Werbung schon mal erträglicher.

      Ich habe eben mal 5 Bilder einer Bildagentur herausgepickt, die, wie ich finde, alle ganz gut zu dem Thema 2-Komponenten-Kleber passen würden. Was meinen Sie?

      1. Kuss an Laternenpfahl Claim: „Wir helfen Ihnen, Ihre Küsse noch länger zu genießen.“

      2. Junge an Kleiderhaken Claim: „Falls Ihnen die Haken ausgehen…“

      3. Schuhsammlung Claim: „Brauchen Sie mehr Platz für Ihre Sammelleidenschaft?“

      4. Schöner Wohnen Claim: „Wünschen Sie sich auch einen Platz, der nur Ihnen gehört?“

      und natürlich mein absoluter Favorit *g 5. Wandslips Claim: „Wer nageln kann, kann auch kleben.“

      Vielleicht ist ja was für Sie dabei… 😉

      P.S. Falls die Links nicht sofort funktionieren: nochmal oben in die URL-Zeile klicken und 1x return – dann müsste das Bild angezeigt werden.

    • C. Araxe sagt:

      Oh, da haben Sie sich ja viel Mühe gemacht! Dankeschön.

      1. Iiiiiihhh – das sind ja zwei Frauen! *g*
      2. Das ist kinderfeindlich!
      3. Frauen sind und können nicht die Zielgruppe sein.
      4. Siehe 2.
      5. Das ist zu sexistisch.

      Doch, ich finde aber auch witzige Werbung gut. Das kommt bei Kunden in diesem Bereich allerdings ebenfalls nicht so gut an. Nicht seriös genug, blabla. Außerdem soundso nur lizenzfreie Bilder.

    • Naja, 2 und 5 waren tatsächlich nicht so ganz ernst gemeint. Und 1 nur als Beweis, dass 2 Frauen in unserer aller Sozialisation offensichtlich weniger schwul wirken als 2 Männer. Da Männer auch abstrahieren können, ist 3 durchaus ein guter Versuch – aber 4 finde ich als „Eyecatcher“ wirklich gelungen (ich habe es nicht als „Kind“ wahrgenommen, eher als junge Sinéad O‘ Connor). Das Setting könnte man wahrscheinlich zwecks eigener Fotografie relativ einfach replizieren – mit werbeadäquater Person.

      Sollte auch nur ein sanfter Kreativanstoß sein, dass viele Wege nach Rom – ähm zum Komponentenkleber – führen. Sie machen das schon…

    • C. Araxe sagt:

      Mit einer guten Idee ist es meist aber nie getan. Inzwischen steht die Layoutrichtung bei dem Projekt auch schon länger fest – frei wählbar sind die Motive also nicht mehr. Aber jetzt mag ich nicht länger darüber schreiben. Es war überhaupt ein Fehler, dass ich dies gebloggt habe – ich möchte mich doch nicht so gern nonstop mit meinem Job beschäftigen.

  4. Iggy sagt:

    turnvater jan wäre begeistert gewesen: frisch, fromm, fröhlich, frei.
    na ja, bis auf das „fromm“ vielleicht…

  5. Side Affects sagt:

    die zeiten ändern sich. aber nicht, dass sie besser würden. es laufen immer mehr mimosen draußen rum.entsetzlich.

  6. gulogulo sagt:

    schwul fände ich es, wenn der horizontale typ den handoderwiemandasnenntstand in die andere richtung machen würde. das könnte man dann als orale monstererektion des vertikalen typen interpretieren.
    aber so? vielleicht war ihrem auftraggeber einfach der strand zu warm vulgo schwul.

  7. debaser sagt:

    http://www.reclaimyourcity.net/help/template.php?tid=3

    Macht sich auch gut mittig auf der Frontscheibe vom Auto.

  8. FrauHausH sagt:

    Hihi…. ich finde die Jungs ja janz lecker anzuschaun…und ich bin sowohl die Zielgruppe für 2-Komponenten Kleber als auch garantiert nicht schwul… 😉
    Hatte ‚mal mit einem tragisch veranlagten (dies ist die
    humoristische Eigenbezeichnung eines ganz wunderbaren tragisch veranlagten…) Marketingfuzzi von U*ile*er zu tun, der ganz großes Zukunftskino und unter anderem für mehrere extrem witzige TV-Spots für I*lo mit verantwortlich war….es braucht nur ein bisschen Mut an den richtigen Stellen… Schade, dass den nicht viele haben.

  9. theswiss sagt:

    da fehlt natürlich die Begründung. Vielleicht ist das keine persönliche Meinung, sondern eine wohlfundierte und -durchdachte Analyse?
    das ist zu schwul
    – für meinen Geschmack
    – für die Zielgruppe
    – für die aktuelle Meinung gegenüber Schwulen
    – in Anbetracht dessen, dass bald die Bienen aussterben

  10. NibblesChris sagt:

    Und wenn wir die beiden Herren gegen zwei Damen austauschen? Da doch der Heimwerkemarkt die Damenwelt für sich entdeckt hat.

    Ich wäre für zwei Mittvierzigerinnen in Karohemden.

    Und da man allgemein den Damen immer noch eine Sexualität abspricht, kann es auch nicht zu lesbisch wirken 😉

    • theswiss sagt:

      mit Frauen kann man alles verkaufen. Was ist auf Männermagazinen auf dem Cover? Eine Frau. Bei Frauenzeitschriften? Eine Frau. Autozubehör? Fotoheft? P.M. Rätselheft?

    • Side Affects sagt:

      cover-alternative rätselheft: `ne katze
      supermarket: ein hund

      zielgruppe: weibchen.

    • NibblesChris sagt:

      Eine Hundepyramide? Gute Idee ;-D

    • Side Affects sagt:

      bremer stadtmusikanten. eine echte alternative zum weibchen ohne höschen.

    • C. Araxe sagt:

      … und allseits beliebt.

      Und lesbisch ist ja kein Tabu, so lange es nicht nach Kampflesben aussieht.

    • Side Affects sagt:

      kampflesben. bei kampflesben muß ich immer an diese überzüchteten kampfhunde denken, die eigentlich ganz lieb sein können….wenn mensch sie nicht versaute bei der erziehung.

    • C. Araxe sagt:

      Jaja, immer diese ganzen Erziehungsfehler …

    • Side Affects sagt:

      haben Sie Erfahrung mit kampfhunden?

    • C. Araxe sagt:

      Nein, das nicht. Der Kommentar bezog sich auch weniger auf die Kampfhunde.

    • C. Araxe sagt:

      Ich werde dann mal eine Kennzeichnungspflicht für die Kommentare einführen.

      Inhalt, Anwendung, Nebenwirkungen, Entsorgung etc.
      *g*

    • honigsaum sagt:

      In der Werbung mögen Lesben ja beliebter sein als Schwule, in anderen Zusammenhängen gibts da jedoch durchaus Tabus.

    • C. Araxe sagt:

      Nee, auch so, würde ich behaupten. Kommt aber eben darauf an, um was für Lesben es sich handelt.

    • Side Affects sagt:

      in welche kategorien teilst du lesben ein?
      in kampflesben und NICHt-kampflesben…..ehrlich gesagt, ich kenn mich da null aus……

    • C. Araxe sagt:

      Nachfolgend eine gängige Einteilung. Die Kampflesbe ist nicht einmal dabei, aber dafür taucht der Sandkasten wieder auf. *g*

      Birkenstocklesbe – sehr populär in den 80er Jahren. Lesben
      – die eher als politisch-feministisch und veraltet als „öko“ eingestufte Lesbe
      Businesslesbe – Die karriereorientierte Berufstätige mit Businessanzügen, Nadelstreifenkostümen, Geld, Macht und Ledertasche ausgerüstete Lesbe.
      – Auch Lesbian Urban Professional kurz Luppi genannt, die lesbische Variante des „Yuppi“.
      Butch – Burschikose Frau – eher maskulin oder nicht dem Klische des „Weiblichen“ entsprechend
      Drag-King – Frau in Männerkleidung oder die eine Männerrolle spielt
      – weibliche Variante der Drag-Queen
      Dyke – engl. Lesbe
      – steht heute für jede beliebige Lesbe
      – wird heute lieber benutzt als das eher konservative „lesbian“ und gilt als ein etwas kämpferischer Ausdruck
      Femme – Feminine Lesbe mit „typisch“ weiblichen Merkmalen
      – oft als Gegenstück zur Butch gesehen
      Flanellhemd-Fraktion – Tragen von karierten Flanellhemden und lässiger Männerkleidung, meist kombiniert mit Kurzhaarschnitt, sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert für andere Lesben
      Kesser Vater – Maskuline Lesben in Männerkleidung
      – weit verbreitet in den 20er- und 30er-Jahren
      Klemmlesbe – Lesbe, die ihre Homosexualität nicht auslebt
      Kurzhaarlesbe – Lesbe mit „Lesbeneinheitskurzhaarschnitt“
      Landlesbe – lebt auf dem Land
      – vermeidet Großstadt und ihre Szene bewusst
      Lastwagenfahrer-Lesbe – Burschikose Lesbe aus der Flanellhemd-Fraktion, der man zutraut einen LKW zu fahren
      Lipsticklesbe – mit Schminke ausgestattete Lesbe mit Hang zum Glamourösen
      Motorradlesbe – besitzt und fährt Motorrad
      – trägt oft Lederkleidung
      Sandkastenlesbe – frühes Coming-out
      – keine heterosexuelle Vergangenheit
      Schranklesbe – Lesbe ohne Coming-out
      – traut sich nicht zu ihrer Homosexualität zu stehen
      Szenelesbe – soziales Umfeld in der schwul-lesbischen Szene
      – geht häufig in Szene – Bars, Discos und Homo-Partys
      Vanilla-Lesben – Lesben, die Kuschelsex bevorzugen
  11. Eugene Faust sagt:

    OT Ich glaube bei edit40 lass ich’s bleiben. 😉

  12. Tubias sagt:

    Ich stimme mit Ihnen überein. Aber was soll man machen, wenn man für Geld arbeitet. Eine KontakterIn? Ich dachte immer, Frauen schwärmen für Schwule („Schade, daß…”). Ebenso, wie ich heute meine, daß Lesben keine eierabhauenden Monster sind, sondern Frauen, die mir mehr wesensverwandt sind als die MehrheIt.

    Was soll man bloß mit Spießer(Inne)n machen? Am besten stundenlang im Fahrstuhl stecken lassen. Mit zwei bis sieben Schwulen.

    Zeigen Sie Ihrer Kontakterin mal das Titelbild des offiziellen MySQL-5-Handbuchs. Der Süße sieht nicht nur schwedisch aus, sondern auch un-programmierermäßig und als ob er gleich vor lauter Wärme zerfließen würde. Trotzdem wird der Wälzer für fast 60 Euro verkauft.

  13. Cracon sagt:

    Vielleicht bin ich ja die einzige die es nicht kapiert, aber: Was haben denn zwei turnende Männer [jetzt egal für welche Zielgruppe] mit 2-Komponentenkleber zu tun? (Man möge mir verzeihen, aber ich finde einiges in der Werbung/Werbebranche nicht für so offensichtlich. Auf der anderen Seite: Ich versuche Werbung weitestgehend zu vermeiden.)

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