Mittwoch, 20. April 2011


Der Sonne fette Beute

Wäre nicht das zarte Grün an Bäumen und Sträuchern und überall, so könnte man meinen, dass der Frühling bei den zunehmend sehr warmen Temperaturen wie die ebenso schon längst verschwundenen Schneereste (war es nicht erst vor ein, zwei Wochen, als man noch Winterkleidung brauchte?) einfach weggeschmolzen ist. Und nun fühlt man sich schon mitten im Sommer angekommen, mit im Licht gleißenden Wogen, die mit jedem Wellenschlag locken und Sand, der die nackten Füße spüren will.

Mit gierigen Raubvogelaugen imaginiert man dieses erst kurz zuvor Erlebte, voller Ungeduld auf die nächsten freien Tage wartend. Wissend, dass man den Sonnenstrahlen nicht entkommen wird und das auch (noch) nicht will. Ein Raubzug, bei dem man sich freiwillig den Krallen der nun wieder scheinbar endlos scheinenden Sonne überlässt.

(Keine Sorge – mit LSF100 werde ich meinen Mondscheinteint schon behalten.)

- 2011.04.20, 19:36
11 Kommentare - Kommentar verfassen



11 Responses to Der Sonne fette Beute

  1. Monsterkeks sagt:

    Was für tolle Fotos!!!

    (ich dachte schon, Sie sind verschütt gegangen…)

  2. momoseven sagt:

    Hach. Seufz. Wald ist ja ganz schön, aber so gleissendes, rauschendes Gewässer fehlt mir hier schon.
    Und wie heisst dieser hübsche Vogel?

  3. C. Araxe sagt:

    In ein paar Stunden ist es noch schöner.

  4. C. Araxe sagt:

    (Jaja, ich wurde etwas unter der Arbeit verschüttet. Ganztägige Meetings sind auch immer so blogunfreundlich.)

  5. C. Araxe sagt:

    Das ist ein Bussard. Der war fast handzahm.

    Hier gibt’s noch einen Wassernachschlag:

  6. Sind Bussardschwanzfedern eigentlich immer so kurz oder haben Sie sich bei dem armen Kerl wieder was zum Basteln besorgt?

  7. Mahakala sagt:

    Hier in NRW wird schon vor Waldbränden gewarnt – es wäre zu trocken.

  8. C. Araxe sagt:

    Hach … immer diese Unterstellungen. Federn, die sogar Bussardfedern sein könnten, habe ich allerdings noch vorrätig. Die nächsten angedachten Bastelarbeiten kommen aber ohne Federn aus. So genau kann ich das aber auch nicht sagen, da manche Gedanken eine längere Reifezeit haben und sich oft anderes dazwischen drängelt.

  9. C. Araxe sagt:

    Komm’Se doch bald mal wieder her. Dann könnten Sie blutig gelaufene Füße im Elbwasser kühlen.

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