Donnerstag, 19. Juli 2007


Die fetten Jahre fangen erst an

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht mit Süßem von einem meiner Kollegen bedacht werde. Heute gab’s einen Schokoriegel und eine Zuckerschnecke, noch bevor ich mein Arbeitszimmer erreichte. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich ja vermuten, dass er eine Feeding-Beziehung anstrebt.

- 2007.07.19, 10:20
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51 Responses to Die fetten Jahre fangen erst an

  1. Vielleicht sind Sie ihm gegenüber immer nur bissig, und nun will er Sie ein bisschen süßer machen 😉

  2. Eugene Faust sagt:

    Da sich bei Ihnen wahrscheinlich alles erst mal schön auf die Länge verteilt, bräuchte er allerdings ein bisschen Geduld, oder? Jedenfalls wäre so ein Ansinnen gruselig…

  3. theswiss sagt:

    früher konnte man die Lehrerin noch mit einem Apfel beeindrucken ..

  4. Arbeitet Ihr Kollege seinen „Auftragszettel“ ab?

  5. Iggy sagt:

    16 kilo kann man ganz schnell zulegen.
    also sein se mal vorsichtig! 😉

  6. gulogulo sagt:

    vielleicht liegts am kindchenschema.
    seien sie froh, daß es kein feeting ist, dann würden sie ihnen immer käse geben.

  7. Orinoko sagt:

    Hach, kiloweise Schokolade, Nymphomanie und andere sexuelle Deviationen, Morde, Blut und Folterkunde. Ich mag dieses Blog, ehrlich!

  8. Feeding Gretel Hmm, es könnte sogar alles noch viel schlimmer gemeint sein. Falls er irgendwann mal anfängt, die Dicke Ihrer Finger zu prüfen, würde ich mit Ihm in keinem Fall in die Nähe irgendwelcher Backöfen gehen.

    • C. Araxe sagt:

      Was mache ich denn nun? Die obere Etage der Agentur, in der der Kollege und ich arbeiten ist ein Backofen …

      (auch unterm Dach)

    • Verehrte Frau Araxe, ich sehe da im Wesentlichen 3 verbleibende Möglichkeiten:

      1. Nach der alten Mad Max Donnerkuppel-Maxime „Zwei gehen rein, einer kommt raus“ müssen Sie unter’m Dach einfach nur schneller sein als Ihr Kollege. Benutzen Sie das Hackebeil und zeigen Sie Ihrem Feeder-Kollegen, dass untergewichtige Frauen das personifizierte Böse sein können.

      2. Sie wollen selber keine Hand anlegen? Dann sorgen Sie für Ersatz und bieten Ihm eine bereits gut genährte Kollegin zum weiteren Füttern und Aufbacken an. Vorzugsweise eine, die Ihnen schon lange auf die Nerven geht oder deren Stelle Sie schon immer haben wollten. Lernen Sie, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen!

      3. Sie bevorzugen die wachsweiche Montessori-Methode? Bezahlen Sie Ihrem Kollegen eine langwierige Psychotherapie, um Ihn von seiner verrückten Idee abzubringen. Kostet viel, bringt wahrscheinlich nix, aber Kleidung und Gewissen bleiben dafür sauber.

      An Ihrer Stelle würde ich spontan mit Methode 2) beginnen und dann nach Lust und Laune auf 1) umschwenken. *s

    • C. Araxe sagt:

      Bei Punkt 1 muss ich also auch noch unbedingt abnehmen? Das wird ja immer komplizierter. Da erscheint mir Punkt 2 noch am einfachsten, obwohl ich eigentlich keine meiner Kolleginnen unbedingt loswerden muss. Aber es sitzt bei diesem Kollegen praktischerweise noch eine mit im Zimmer.

    • Falls Sie unsicher sind, welche Kollegin Sie ans Messer liefern sollen: Nehmen Sie die, die den größeren und besseren Standventilator ihr Eigen nennt. Praktisch denken!!!

    • C. Araxe sagt:

      Das hilft mir auch nicht weiter. Die sind alle gleich groß.

      Und Ventilatoren sind eigentlich auch unpraktisch. Oder man muss seinen Schreibtisch aufräumen …

    • Ja also was wollen Sie denn jetzt? Einen zweiten schicken Ventilator und ab und zu mal ein heruntergewehtes Papier vom Boden aufheben ODER weiter gefüttert werden bis Sie platzen oder im Ofen landen? Versteh‘ einer die Frauen! *s

    • C. Araxe sagt:

      Das ist doch ganz einfach. Ich möchte keinen Ventilator, sondern eine Klimaanlage oder, ganz simpel, nicht gar so heißes Wetter. Dann erledigt sich auch alles zum Thema Backofen. UND ich möchte weiter gefüttert werden, ohne dass ich deswegen zu- oder abnehme.

    • Am Wetter kann ich leider nichts drehen – aber Sie sollen nicht ohne Hilfe bleiben: Kleben Sie am Montag dieses Schild auf Ihren Schreibtisch und alles wird gut! Für die Klimaanlage werde ich am Wochenende im Golf-, Rotary- und Swingerclub eine Sammlung veranstalten.

      Sollten nach Eingang dieser Sozialspende keinerlei klimatechnische Bauarbeiten beginnen, ist Ihr Chef ein Feudalkapitalist und möchte Sie als Agenturproletarier lieber schwitzend bei der Arbeit sehen. Was ich verstehen könnte.

      Bitte füttern!

    • C. Araxe sagt:

      Hach, nun ist ja Wochenende und ich werde mich mit der Thematik erst wieder Montag beschäftigen. Aber vielen Dank für Ihre Mühe.

  9. Paulaline sagt:

    Oh, das wär im MOment genau das, was ich bräuchte.
    Ich muss meine Kollegen immer anbetteln, mir einen Kaffee zu bringen.

    • C. Araxe sagt:

      Für Kaffee sorgt hier die Service-Kraft, darum brauche ich mich auch nicht kümmern. Aber nur kein Neid – Sie haben ja andere schöne Dinge um sich herum, auch wenn Sie derzeit Strand und Meer nur eingeschränkt nutzen können.

  10. graefin sagt:

    ….tausche gegen Eukalyptus Bonschen.

  11. honigsaum sagt:

    Also, „Feeding“ musste ich erst nachgucken. Dann musste ich mich so ekeln, dass ich erst jetzt einen Kommentar schreiben kann. Diesen Aspekt lasse ich also jetzt mal außen vor.
    Max Weber hat geschrieben, Götter würden besänftigt, gebeten und schließlich aggressiv genötigt (oder so ähnlich), alles mit huldvollen Gaben (hauptsächlich Speisen).

    • C. Araxe sagt:

      Ach, ja. Opfer für Götter sind ja immer sehr harmlos. Besonders bei den Azteken (wahlweise Huitzilopochtli, Huehueteot, Xipe Totec, Tlaloc etc.) Das ist doch erst entzückend für’s Herz, also lässt das Herz zucken. ;·)

      Nein, keine Sorge. Wenn ich mitbekomme, das sich der Kollege mit Azteken beschäftigt, dann werde ich schon etwas dagegen unternehmen.

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