Mittwoch, 24. Januar 2007


Die Kälte spüren

Das knirschende Knacken des Eises von gefrorenen Pfützen unter den Schuhen. Über einem der klare Himmel, der noch zu dieser Zeit keinen Schnee verspricht, aber sehr bald und doch eindeutig ein Winterhimmel ist, an dem eine Sonne scheint, die nicht mehr wärmt. Deren gleißende Strahlen aber Schnee mit aller Macht zum Funkeln bringen würde. Die frostige Luft nicht nur im Gesicht spüren, sondern extra keine Handschuhe anziehen, weil es sich genau so richtig anfühlt. Bis die Finger ganz taub von der Kälte sind. Nur um dann daheim in den klammen Händen eine heiße Tasse zu halten, sich daran wärmen und Schluck um Schluck die Blasphemie* genießen, die sich alsbald auch wärmend im Innern ausbreitet.

*Falls Sie nicht wissen, wie man Blasphemie (eigentlich das genaue Gegenteil) trinken kann, fragen Sie Frau Chris.

- 2007.01.24, 19:10
47 Kommentare - Kommentar verfassen



47 Responses to Die Kälte spüren

  1. NibblesChris sagt:

    Ich liebe den Winter, wenn er so ist, wie Sie ihn beschreiben.

    Nach meinem Erlebnis mit der Chilli-Schokolade nehme ich Abstand zu allem, was nicht in die Schokolade gehört.

    Oh, Schokolade, gute Schokolade, SchokoladeSchokolade
    *Vollmilchtäfelchen auf meinen Altar leg*

  2. pollon sagt:

    Mir kommt es dann immer so vor, als wäre der Boden, der Gehweg, viel härter als sonst. So starr und weniger gehfreundlich? Vielleicht liegts aber auch nur an meinen verfrorenen Füßen.
    Heiße Tasse ist jetzt genau das richtige.

  3. zwilobit sagt:

    Im Sandkasten hatten die heute alle Spaß beim Sandlockerklopfen. Ging mit Schaufelchen fast so gut wie mit Eispickel.

  4. Ich bevorzuge eine hochprozentigere Art der „Blasphemie“. Dabei werden die klammen Hände erst nach dem Inneren warm.

  5. graefin sagt:

    Ja, so kann das Wetter gerne bleiben!

  6. bei uns hat es geschneit und wir haben minus 2 grad bei leicht bewölktem himmel. heiße getränke auch außerhalb des schokoladenbereiches sind willkommen.

Kommentar verfassen