Dienstag, 26. Juli 2005


Lebensfremde Werbung

Eben erhielt ich eine Werbemail von einer Versicherung.
Ich gehöre offensichtlich nicht zur Zielgruppe:

„Sehr geehrte Frau Araxe,

In den letzten Tagen rufen mich vermehrt Kunden und alte Freunde an, um mich zu fragen, ob ich Zeit für ein persönliches Gespräch hätte. Der Urlaub ist geplant und organisiert, aber Sie haben noch zwei, drei Tage in der Heimat über, um einige wichtige Dinge zu erledigen.“ …

- 2005.07.26, 10:04
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13 Responses to Lebensfremde Werbung

  1. Ähm…liegt’s an der fehlenden 2. Tasse Kaffee, daß ich die Mail nicht verstehe?

    • C. Araxe sagt:

      *seufz*
      Klappt bei anderen oder zumindest bei Ihnen wohl doch besser als bei mir, sonst müsste ich wohl nichts erläutern. Planung und Organisation halten sich bei mir eher im Hintergrund auf, ich gebe da einem gewissen Maß an Spontanität den Vorzug. Und Tage über vor einem Urlaub habe ich nie, was allerdings weniger an mir liegt.

    • Nee, kapiere ich immer noch nicht.
      Aber lassense mal gut sein.
      Außer: was, bitte, klappt bei anderen/ mir besser?

    • C. Araxe sagt:

      Sie haben z.B. Zeit, vor Ihrem Urlaub noch Besuch zu empfangen. Oder haben schon Anfang des Jahres(?) Ihren Urlaub organisiert.

    • OK, klar.
      Bloß: wenn es eine Werbemail war, woher weiß der Versicherungstyp dann, daß Sie Urlaub geplant/ gebucht haben? Und was glaubt denn der, was Sie das interessiert, ob Ihn Freunde oder der liebe Gott anrufen?
      Ich verstand also mehr den Bezug der Werbemail zu Ihnen persönlich nicht.
      Was natürlich daran liegen könnte, daß ich Werbemails fast nie verstehe.

    • C. Araxe sagt:

      Aufklärung über hellseherischen Fähigkeiten der Versicherungsbranche:

      Sommer
      +
      Ferien
      =
      90%ige Urlaubswahrscheinlichkeit

      Juli/August bezeichnet man auch als Haupturlaubszeit.

    • Ja aber dann stellen die sich doch selbst ein Bein. Denn wie schon erwähnt wurde, hat man entweder vorm tatsächlich geplanten Urlaub keine Zeit, oder man hat kein Geld/ Zeit für Urlaub und somit auch nicht für eine Versicherung.

    • C. Araxe sagt:

      Darum ging es ja, um den ersten Aspekt. Anscheinend muss es da eine Zielgruppe geben, zuzmindest wird das suggeriert, die vorm Urlaub das dringende Bedürfnis hat, so zwei, drei Tage mit einem Versicherungsvertreter zu verbringen.
      Vielleicht sollten die ein Foto mitschicken, dann wäre eventuell doch die eine oder andere Kundin zu überzeugen. Je nach Foto, versteht sich.

  2. vienna-beads sagt:

    Prinzipiell … habe ich für Versicherungs-Keiler-Vertreter KEINE Zeit (und schon gar keine Tage [!] über! Und der Typ ist ja eh schon überbeschäftigt, wenn ihn vermehrt Kunden und Freunde anrufen. Oder hab ich da was nicht verstanden???

  3. Tubias sagt:

    kleine Auflockerung zu dem Thema
    Ich bekomme seit etwa zwei Jahren regelmäßig Post an „Frau Silvia [N.N.]”, obwohl es in der gesamten Familie keine Frau dieses Namens gibt. Und obwohl ich in Wirklichkeit männlich bin. Dubiose wechselnde Postfach-Absender („Guten Tag, mein Name ist Sabine Fröhlich”), Einladungen für Busfahrten zu geographisch nicht benannten Zielen („keine Werbeverkaufsveranstaltung”) und die Mitteilung, daß ich ein halbes Schwein („fachmännisch zerlegt”), einen Fernseher und und und und und bekomme (Paare das doppelte). Silvia, hm, hm, und ich dachte, ich bin die Brunhilde.   🙂

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