Mittwoch, 8. Juni 2005


Mädchenfänger

Zum Abschluss meines letzten Arztbesuches (Chirurg), plagte mich noch eine brennende Frage. Ob es denn in der Praxis auch Extensionshülsen geben würde. „Was?“ „Na, Mädchenfänger.“ „Ach so, sagen Sie das doch gleich.“ Da will man sich mal fachlich korrekt ausdrücken …
„Ja, haben wir.“ „Ist da denn zufällig einer bei, der nicht mehr gebraucht wird?“ „Schauen wir (Ärzte reden ja grundsätzlich nur im Pluralis majestatis) mal nach.“ Seit meiner ersten Begegnung war ich fasziniert von diesen Teilen und felsenfest davon überzeugt, dass ich so etwas unbedingt brauche.
Erst nachdem er ein schon etwas ramponiertes Exemplar rausgesucht hatte, fragte er mich: „Was wollen Sie denn damit machen?“ „Nur zur Deko“ sagte ich vorsichtshalber, daran denkend, dass bei Erwähnung von praktischem Gebrauch, ein paar Mahnungen folgen würden, da die Mädchenfänger z. B. als sehr böse Fingerfallen benutzt werden können.

So und hier ist nun das gute Stück:

- 2005.06.08, 8:10
17 Kommentare - Kommentar verfassen



17 Responses to Mädchenfänger

  1. Was, bitte ist das?
    Jaja, ich weiß, ein „Mädchenfänger“.
    Was, bitte, macht man normalerweise damit?
    Bitte warten Sie etwas mit der Antwort, ich habe noch nicht gefrühstückt.

  2. vienna-beads sagt:

    Bin ich froh … dass ich
    a) schon vor einiger Zeit gefrühstückt habe

    und b) die Zeichnung nicht in Farbe ist *würg*

  3. Wirklich ein tolles Gerät!
    Und so praktisch!!

  4. zwilobit sagt:

    So’n Ding noch nie gesehen.
    Gut vorstellbar zur Dekoration wo auch immer – Dinge, die das Leben schöner machen.

  5. zwilobit sagt:

    Ob Schnupfen oder Heiserkeit,
    ob lästig Unwohlsein –
    vielleicht ein Virus in dir haust,
    vielleicht ein Gallenstein…

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