Montag, 30. Januar 2017


Neapel sehen und sterben

So sagt man. Aber was sieht man bevor man stirbt? Gern nehme ich Tipps entgegen, die in Bezug dessen nicht nur Neapel, sondern auch die Umgebung betreffen. Gemeint sind selbstredend nicht die üblichen Touriziele. Dass Neapel etwas nekrophil veranlagt ist, habe ich natürlich mitbekommen. Cimitero Fontanelle, Chiesa di Santa Maria delle Anime del Purgatorio ad Arco und auch die Cappella Sansevero, als auch diverse Katakomben sind längst vermerkt. Aber vielleicht gibt es da ja auch noch mehr. Oder überhaupt allgemein persönliche Empfehlungen. Es dauert zwar noch etwas bis ich da bin, aber bei derzeitigem Schneeregen ist die Beschäftigung mit dieser Reise schon eine erfreuliche Aussicht.

- 2017.01.30, 21:06
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8 Responses to Neapel sehen und sterben

  1. schöne aussichten – so eine reise ans mittelmeer.
    neapel war ich noch nicht. ist bestimmt eine nette abwechslung zum deutschen mief. und dann noch der vesuv! hoffentlich hält er still.

  2. diefrogg sagt:

    Es gibt in einem … Winkel in der Altstadt von Neapel einen kleinen Schrein für Diego Maradona, den begnadeten Fussballer der Achtziger. Selbst für mich als Nicht-Fussballexpertin war das charmant. Er ist auch nicht schwierig zu finden, aber wenn es Dich interessiert, versuche ich rauszufinden, wo er ist.

    Bin damals in Neapel begeistert gewesen von der Altstadt, Touristen hin oder her. Man kann sich in diesen Gassen verlieren, flanieren, die unglaublich skurrilen Geschichten in den Reiseführern dazu lesen, es ist eine ganz andere Welt als bei uns im Norden. Manchmal reicht etwas Beobachtungsgabe. Es gibt diese berühmte Kirche mit dem geronnenen Blut, das einmal im Jahr zu fliessen beginnt. Dort wurden wir Zeugen einer opulenten napoletanischen Hochzeit mit SEHR viel Polizeipräsenz. Das sind bleibende Eindrücke, verweisen auch auf die Tatsache, dass das nun mal Mafialand ist.

    Danke übrigens für die Karte vom Setting von Ferrantes Büchern. Ich muss dort ganz nahe gewesen sein, unser Hotel war in der Nähe des Bahnhofs, allerdings Richtung Westen.

    • C. Araxe sagt:

      Ausnahmsweise kommen Sie um 117+ herum, da Sie die hiesigen Gepflogenheiten offensichtlich nicht kennen. Fußballkommentare werden hier nämlich nach 117+ verbannt. *g*

      Die Altstadtgassen werden unsere Unterkunft (privat) umgeben – mittendrin werden wir also sehr viel dort flanieren.

      Dem Blutwunder werden wir nicht beiwohnen können, da die Reise erst danach stattfindet, aber wer weiß, was da alles in Neapel blutet, wenn ich vor Ort bin. *ggg*

  3. la-mamma sagt:

    als ich das letzte mal in neapel war, sind wir urnett im spital behandelt worden. ich glaub, das ist trotzdem keine empfehlung;-)

  4. tilak sagt:

    Ich war noch nie in Neapel, daher lebe ich auch noch 🙂

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