Montag, 28. Dezember 2020


Nix Neues zwischen den Jahren

Ein paar Tage länger frei (und zwar richtig frei – also auch ohne private To-do-Liste) und ich bin mir wieder sicher, dass sich bei mir altersbedingt nichts geändert hat. Nach wie vor gehöre ich dem Eulentyp an und mein Schlafrhythmus hat sich wieder so eingependelt, dass ich vom Vormittag nicht mehr allzu viel – wenn überhaupt – mitbekomme. Und Schlaf vor Mitternacht kommt überhaupt nicht in Frage. Auch das Schlafpensum ist wieder in einem sehr hohen Bereich angesiedelt. Zwölf Stunden sind keine Seltenheit, im Durchschnitt sind es fast zehn Stunden. Also nix mit seniler Bettflucht.
Da bleibt natürlich nicht mehr so viel Zeit, um groß etwas zu tun. Aber genau das hatte ich mir ja auch vorgenommen: Nichtstun. Da soundso nichts dringend unbedingt erledigt werden muss. Erst wenn ich nach all dem Müßiggang wirklich das Bedürfnis habe, aktiv zu werden, würde ich mich dem einen oder anderen zuwenden. Noch sehe ich da allerdings keinen Handlungsbedarf. Etwas mehr als eine Woche habe ich noch Urlaub und ich bin gespannt, ob sich das noch ändern wird. Tja, wenn nicht, dann eben nicht. Und dann werde ich diese Faulheit wohl auch gebraucht haben.

- 2020.12.28, 20:05
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1 Response to Nix Neues zwischen den Jahren

  1. wvs sagt:

    Hallo Frau Araxe,

    ich sehe da weder Faulheit noch Nachlässigkeit wenn man seine Zeit in der Horizontalen verbringt. Wenn es der Körper verlangt! Wie Sie bin ich öfter spät nachts unterwegs, weil es wenig Sinn hat gegen den körpereigenen Rhythmus anzugehen – ganz im Gegenteil.

    Wenn ich beispielsweise erkenne, dass ich nicht mehr als 4 bis 4 1/2 Stunden (am Stück) schlafen kann wäre es doch Unsinn sich hin zu legen und sich stundenlang umher zu wälzen ohne Schlaf zu finden.
    Was ich allerdings brauche ist der nachmittägliche Ausgleich: so ca. 2 1/2 Stunden …. so komme ich zwar nicht in die Stundenregionen die Sie schildern, aber das wird dann tatsächlich unter ’senile Bettflucht‘ fallen ;c)

    Zu Zeiten, vor so ungefähr 30 Jahren, hatte ich immer das schlechte Gewissen von der (insbesondere deutschen Mittelmaß-) Norm abzuweichen. Das hat sich mittlerweile völlig verloren, unter anderem wegen der Beobachtung, dass „länger wach“ nicht gleichbedeutend mit „effektiver arbeitend“ einhergeht, eher umgekehrt!

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