Samstag, 23. Februar 2008


This Impulsion Gift

Ich werde nie mehr schlechte Laune haben und ich werde nie mehr frieren. So könnte man die Auswirkungen des gestrigen Auftritts der Sons and Daughters zusammenfassen.

Es ist ja nicht so einfach mit dem Hamburger Publikum. Meist ist es doch recht unterkühlt und wippt allenfalls mit dem Fuß etwas mit, wenn es um die Mehrheit geht. Die Sons and Daughters haben es gestern aber geschafft, das Molotow so zu rocken, dass da wirklich niemand mehr still herumstand. Ein großes Konzert der kleinen Leute! Klein, weil die Sängerin nur gerade so etwas größer als das kleine Monster ist und der Rest der Band auch nicht wesentlich größer. Hauptsache die Musik ist großartig. Und das ist sie – live erst recht.

- 2008.02.23, 19:15
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25 Responses to This Impulsion Gift

  1. schlepp sagt:

    Eine Erfahrung um die ich sie zweifellos beneide.

  2. C. Araxe sagt:

    Das wird dieses Jahr konzertmäßig schwer zu toppen sein.
    Aber Sie wollten ja weder nach Köln, noch nach München fahren. ;·)

  3. schlepp sagt:

    Warten wirs ab, bei mir steht als nächstes das hier auf dem Programm.

  4. C. Araxe sagt:

    Na, gut. Darauf kann man sich auch freuen. Aber ich vermute trotzdem mal, dass es nicht so lebhaft wird.

  5. schlepp sagt:

    Da könnten sie recht haben, aber solche Klangteppiche auf Konzerten rühren mich sehr.
    Habe mir aber gerade nochmal Gilt Complex angehört, das erinnert mich an alte B 52’s Zeiten *schneuz*

  6. C. Araxe sagt:

    Yep, B-52’s fallen einem da als erstes ein.

    Ich habe mich gerade mal etwas umgeschaut. Die B-52’s gibt’s ja immer noch bzw. wieder. Ende März soll ein neues Album erscheinen. Na, da bin ich ja gespannt.

  7. C. Araxe sagt:

    Naja, „Funplex” finde ich nach dem ersten Hören nicht gerade überwältigend.

  8. schlepp sagt:

    Ist wohl wie mit allem, früher wars besser 😉
    Lustig finde ich, daß die ganzen Bands von „früher“ wieder auftauchen, so zum Beispiel auch
    Mr. Smith

  9. C. Araxe sagt:

    Ach, das könnte man noch endlos fortsetzen. Es ist wohl nur sehr schwer möglich, wenn man Musiker ist und auch erfolgreich war, irgendetwas anderes im Leben zu machen.

  10. Hey, hey, bisschen mehr Respekt. Nichts gegen „The Cure“ oder ich muss euch alle töten. *s

  11. FrauHausH sagt:

    Ohhh….Sie waren im Molo…ohhhh…..und hätten Sie diese grandiosen Auswirkungen nicht vorab postulieren können??? Da hätte ich auch ein paar von genommen!

  12. C. Araxe sagt:

    Nun beruhigen Sie sich mal, Herr Neon. Hat ja keiner was gesagt. *g*

    The Cure mochte ich früher mal sehr, sehr, sehr gern. Bis „Disintegration”. Aber irgendwann habe ich sie mir wohl zum einen übergehört, Überdosis sozusagen, zum anderen konnte ich mit „Wish” überhaupt nichts anfangen, zumal ich musikalisch außerdem sehr abseitige Pfade eingeschlagen hatte.

  13. C. Araxe sagt:

    Och, habe ich doch!

    Ja, gut. Nicht exakt so formuliert und auch ohne direkte Konzertverweise, was Datum und Örtlichkeit betrifft.

    So. Und damit Sie sich nicht wieder beschweren. Xiu Xiu werden auch im Molotow auftreten. Am 5. Mai. Die Auswirkungen dabei werden sicher „etwas” anders sein, ich würde zumindest Xiu Xiu nicht als Gute-Laune-Band bezeichnen, aber dass das ein sehr intensives Konzert wird, dürfte sicher sein.

  14. FrauHausH sagt:

    Eigentlich war ich ja gerade auf die stimmungsaufhellenden Auswirkungen scharf…aber bis Mai hat sich die Stimmung hoffentlich in Anbetracht des nahenden Frühlings so oder so aufgehellt, dann verkrafte ich vielleicht auch wieder was andersartig intensives… 😉 Danke für den Tipp auf alle Fälle!

  15. Ich hoffe, bis einschließlich „Disintegration“. Danach wurd’s in der Tat etwas kommerziell. Und wie’s ausschaut, haben Sie ja nicht nur musikalisch abseitige Pfade beschritten. 🙂

  16. C. Araxe sagt:

    Ach, im Mai rennen doch soundso alle lockerflockig mit debilen Grinsen durch die Gegend, da werden Sie sich nach so etwas wie XIU XIU dringlichst sehnen.

  17. C. Araxe sagt:

    Ja, einschließlich „Disintegration”.

    Ähm … was meinen Sie denn mit „nicht nur”?

  18. Dazu 2 Fragen:
    1. Wann haben Sie begonnen, sich für beißende oder sehende Hölzer, Geweihmasken und Hackebeile zu interessieren?
    2. Zählen Sie das zum Mainstream? 😉

  19. C. Araxe sagt:

    1. Schon immer. Ich fand es zumindest als Kind schon nicht außergewöhnlich, mit toten Tieren zu spielen.
    2. Ach, naja … so selten ist das auch wieder nicht.

  20. schlepp sagt:

    The Cure haben mich selbstverständlich auch in so manch schönen 80er Jahre Tagen begleitet. A Forest oder 10:15 Saturday Night … *schwelgt-in-Erinnerunge* … Meine absolute Lieblingsplatte war allerdings „The Head on the Door“ — meine Güte, da stecken vielleicht Erinnerungen dahinter …

    Frau Araxe, die Sache mit den toten Tieren … daher hatte ich Ihnen ja auch den Filmtipp gegeben. Schon gefunden?

  21. C. Araxe sagt:

    Schon längst bestellt. *ggg*

  22. Mit toten Tieren rumspielen, hm? Also dass Sie als Kind in Ihren Chicken McNuggets rumgestochert haben, erzeugt jetzt bei mir auch keine große Gänsehaut… *g Aber Sie haben so eine Art, es auszudrücken – das hat was.

  23. C. Araxe sagt:

    Chicken McNuggets? Wo denken Sie hin. So was gab es im Osten doch nicht.

    Aber beispielsweise der Weihnachtskarpfen wurde als Puppenersatz vor seiner Zubereitung adaptiert. Mit Puppen habe ich dagegen nie als Kind gespielt.

  24. „Adaptiert“ klingt Angst einflößend! Entweder Sie meinten „adoptiert“ oder Sie haben ihm damals schon Hirschgeweihe angetackert.

  25. C. Araxe sagt:

    Ein Fisch ist keine Puppe. Oder?
    Den muss man also noch etwas anpassen.

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