Montag, 8. Januar 2018


T(w)od(ay).net

Oder noch einmal ohne Klammern: http://tod.net.

Das letzte Zucken von http://twoday.net? Ich hoffe nicht, denn trotz aller Unzulänglichkeiten und schwindender Blogger, fühle ich mich dieser Plattform sehr verbunden. Viele haben schon das Weite gesucht, manch einer schon sein Blog für den Ernstfall in neue Welten exportiert. Aber wohin, kann man nur im Einzelfall eruieren. Deshalb habe ich hier in einer Subdomain von meinem noch nicht aktiven neuen Blog einen Beitrag angelegt (das wird auch bald noch schöner aussehen), wo man seine zukünftige Adresse posten kann. Oder auch, wenn man diese als Ex-twodayler schon längst hat. Wer also den weiteren Kontakt zur Community von http://twoday.net auch nach deren Ableben (es ist ein langsamer Tod, aber ziemlich unausweichlich) wünscht, möge dort einen Kommentar hinterlassen.

- 2018.01.08, 22:19
47 Kommentare - Kommentar verfassen



47 Responses to T(w)od(ay).net

  1. C. Araxe sagt:

    Momentan funktioniert anscheinend nicht einmal eine gescheite Sicherung à la Herr Neon (von daher auch keine Updates auf meinem nunmehr aktiven neuen Blog). Sieht leider echt so aus, als wenn es das hier gewesen wäre.

  2. Lo sagt:

    🙂 Eine tolle Idee! Ich habe auch schon darüber nachgedacht, was wohl aus dieser gewachsenen Bloggergemeinschaft wird, wenn bei Twoday plötzlich das Licht erlischt: es wäre so schade, sich aus den Tasten zu verlieren, denn wir nehmen uns untereinander trotz der vielen Jahre vertraut gemeinschaftlichen Lesens und Kommentieren kaum oder gar nicht als uns persönlich real bekannte Personen wahr.
    Toll, Deine Idee, hier einen Treffpunkt für den Ernstfall zu schaffen.
    Die Fortsetzung meines spiegelei.twoday.net findet sich unter anderem Namen, http://kohlenspott.de bei WordPress wieder.
    Dankeschön für diese tolle Idee.
    Lo

    • C. Araxe sagt:

      Hallo Herr Lo,
      die Idee (und Arbeit) von Herrn Neon ist noch viel besser. Nichtsdestotrotz wäre es besser, wenn Sie Ihr Spiegelei unter dem angegebenen Link in die Pfanne hauen. Denn wenn hier alles weg ist, ist alles weg. Keine Pfanne, kein Ei und spiegeln wird sich das dann nir­gends­wo.

    • Lo sagt:

      Das ist lieb gemeint, aber ich habe alle meine Beiträge mithilfe von Neon vor längerer Zeit schon gesichert und in einen Spiegelei-Blog bei WordPress eingespielt, nutze dieses aber nur so als Beitrags-Lagerrraum, weil sich meine Aktivitäten nun doch mehr unter dem Namen Kohlenspott abspielen.
      Die Eier sind also gerettet, liebe Araxe 😉

  3. Sehr gute Initiative, die ich unterstütze! Ich habe außerdem die Diskussion aus diesem Thread noch einmal Revue passieren lassen und begonnen, eine Single Page App (=Webseite) zu schreiben, welche die Twoday Blogroll ersetzt, mit dem Unterschied, dass sich dort jede/r registrieren und einhängen kann, egal ob er/sie einen Blog auf Twoday, Blogger, Blogspot oder WordPress hat. So kann sich die alte Twoday-Community wieder zusammenfinden, aber auch neue oder bereits weggezogene Blogs können wieder dazustoßen. Sobald eine Alpha-Version erstellt ist (was noch etwas Zeit braucht), werde ich Informationen dazu posten.

  4. Gute Idee! Nur warum hat noch niemand kommentiert unter dem Link? Ich will irgendwie nicht die erste sein. :-/

  5. Hallo R.! Naja, das ist schon kein eindimensionales „Script“ mehr, sondern eine ausgewachsene Anwendung mit diversen Komponenten, u.a. auch Datenbanken, weil es z.B. ein Benutzermanagement mit persistenten Daten erfordert. Authentifizierung wird dann möglich sein über User/Passwort oder über Social Provider (Google, Facebook, Twitter). Auch die Informationen zum registrierten Blog (oder mehreren Blogs eines Nutzers) müssen in einer Datenbank gespeichert werden (z.B. url, provider, description, icon, die Kerndaten der letzten 3 Beiträge usw.). Dafür werde ich die Cloud-Version von MongoDB (mlab) nutzen. Außerdem habe ich noch eine Realtime-Chatfunktion geplant, für die eine Realtime-Firebase-Datenbank als Basis dient. Die grobe Applikationsarchitektur sieht dann ungefähr so aus:


    New Blogroll
    Klick macht größer

    Ist also schon eine etwas komplexere Anwendung. 😉

  6. la-mamma sagt:

    totgesagte leben doch eh viel länger, oder?
    ebenfalls ausharrend …

  7. C. Araxe sagt:

    „Hurra, es ist bald Weihnachten!” – das würde jetzt als Infomeldung wieder sehr gut passen.

    Das kleine Monster lässt fragen, ob Sie schon eine Örtlichkeit für das Projekt haben.

  8. Im Moment arbeite ich noch lokal bis die App einen annehmbaren Status hat. Dann muss ich mir noch einen vernünftigen NodeJS-Hoster suchen, evtl. Heroku oder DigitalOcean oder FireBase Hosting. Werd‘ mich aber auf jeden Fall beim kleinen Monster melden, sobald die Seite online ist, weil ich seine Hilfe beim Testen und kontinuierlichen Verbessern brauche. 😉

  9. C. Araxe sagt:

    Naja, seine Idee war ja, das auf meinem neuen Domizil zu hosten.

  10. Ich glaube nicht, dass Ihr derzeitiges Hosting die technischen Requirements der Lösung erfüllen. Im üblichen Standardhosting gibt’s da nur PHP und eine paar MySQL Datenbanken. Damit kann man WordPress, Joomla oder statische Webseiten fahren, aber keine NodeJS/Express App.

  11. C. Araxe sagt:

    Glaube ich ja auch, aber das kleine Monster hat sich herausgefordert gefühlt und meint, das zu schwuppen.

  12. Ich schlage vor, wir warten einfach mal mit der Verteilung zukünftiger Verantwortungen, bis das Produkt, über das wir reden, fertig ist. Das wird nämlich noch diverse Wochen brauchen, alldieweil ich daran nur sehr limitiert arbeiten kann. Ich freue mich über jede Unterstützung und werde, wenn sich dafür die Gelegenheiten bieten, diese gerne weiterreichen. Ach, wo wir davon reden, wie steht’s denn eigentlich mit Ihren Fähigkeiten für UI Design? 😉

  13. C. Araxe sagt:

    UI-Design Hmpf… ich bin so was von draußen, was das betrifft. Oder allgemein gesehen liegt mein Schwerpunkt im Printbereich. Und ja, dass dann in voller Breite. (Also falls Sie einmal etwas machen wollen, was nicht nur ein virtuelles Dingens ist, bin ich dabei.) Aber ich gebe das gern mal an das kleine Monster rüber.

  14. Nach dem zweiten Kommentar war mir schon klar, dass die Infrastruktur nicht ausreicht. Möglich wäre vielleicht eine Auslagerung der Datenbank auf einen völlig anderen Server, das ergibt aber meiner Meinung nach nur wenig Sinn.

    Zum Oberflächendesign: Kommt drauf an, in welcher Form das gemacht wird. Ich bin da noch ganz altmodisch mit HTML, CSS und PHP unterwegs.

  15. Eigentlich reicht da Powerpoint, Google Slides, Slides.com, Photoshop oder (für Fortgeschrittene) Figma. HTML/CSS geht natürlich auch, braucht aber sehr viel länger als „malen“ und geht schon eher in Richtung Prototype (von dem man wiederrum viel mehr sofort in die Anwendung übernehmen kann). Grundlage für das Design der App ist Googles Material Design in der für VueJS kompatiblen Form (Vuetify). Aus den dortigen Komponenten werden die Bildschirme entstehen. Kannst es Dir ja mal anschauen und überlegen, welches Entwurfstool sich aus Deiner Sicht anbietet. Und dann diskutieren wir mal woanders weiter, weil das hier sonst nicht mehr hinreichend gruselig ist. 😉

  16. Irgendwas stimmt mit Ihrem Setup auf dasgruselkabinett noch nicht. Wenn ich einen eingegebenen Kommentar sichern (=abschicken) will, will die Site die Datei wp-comments-post.php in mein Download-Verzeichnis speichern. Darin ist eine HTML-Datei mit dem Text „The server is temporarily unable to service your request due to maintenance downtime or capacity
    problems. Please try again later.“
    .

  17. pathologe sagt:

    Ich habe das jetzt noch nicht ausprobiert. Werde das aber in der nächsten Zeit irgendwann mal tun.

    @Neon:
    Authentifizierung wird dann möglich sein über User/Passwort oder über Social Provider (Google, Facebook, Twitter).
    Ich sitze aktuell gerade in China, Wuhan. Und ab Mittwoch gegebenenfalls in Shanghai. Wissen Sie, welche Seiten in China übrigens geblockt sind? Genau. Google (inkl. Mailaccounts), Facebook und Twitter. Und neuerdings auch WhatsApp, wie ich bei meiner aktuellen Reise feststellen durfte. Damit ist es auch nichts mehr mit mal schnell kostenfrei zu Hause anrufen.

    • Ich darf das gerade mal korrigieren, Herr P. Es zählt zu den Errungenschaften des Kommunismus, dass die politische Elite im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht für das unverständige Proletariat ebenjene twitternden Facebookverrückten vor den Suchtgefahren amerikanisch-spionierender sozialer Dienste bewahrt und außerdem sicherstellt, dass Anrufe in die kapitalistische Heimat zum Wohle der geistigen Stabilität und Reife minimiert oder ganz verhindert werden. Nur so wird aus Ihnen mal ein guter Mensch!

      P.S. Deswegen soll die App auch mit eigener User/Passwort-Kombination nutzbar sein. 😉

    • pathologe sagt:

      Ich befinde mich allerdings NICHT in Szechuan!

      (Wenn es mit User/Passwort funktioniert, ziehe ich eine halbe Kritik zurück)

  18. claus_01 sagt:

    Re: Das letzte Zucken von twoday.net? Wie ist das eigentlich gekommen? Ich gebe zu, ich habe das bisher noch nicht so richtig verfolgt. Ok, ich habe schon gesehen, dass das Forum seit Monaten gesperrt ist, und als Anfang des Jahres die Probleme mit dem Sicherheitszertifikat aufgetaucht sind, habe ich bei Virtual Identity in Freiburg angerufen, aber die Dame am Telefon wußte nichts von Twoday.

  19. claus_01 sagt:

    Re: UI-Design > Ich freue mich über jede Unterstützung und werde, wenn sich dafür die Gelegenheiten bieten, diese gerne weiterreichen. Ach, wo wir davon reden, wie steht’s denn eigentlich mit Ihren Fähigkeiten für UI Design? 😉

    Ich würde, wenn Sie wollen, gerne meine Mithilfe anbieten. Ich beschäftige mich seit über 22 Jahren mit Computergrafik und habe auch schon – das ist allerdings schon eine ganze Weile her – am UI-Design des Projektes „NeuroGrid“ mitgearbeitet. Ich denke, mir würde das Spaß machen. Also, wenn Sie wollen, können Sie gerne auf mich zukommen.

  20. C. Araxe sagt:

    Bei twoday.net wurde schon seit Jahren so gut wie gar nichts mehr gemacht. Spätestens seit dem Besitzerwechsel gab es nur noch einen rudimentären Support.

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