Freitag, 2. November 2007


Ungekämmte Gedanken

Irgendwo las ich mal, dass sich jemand in der Kindheit höchst selten gekämmt hat, weil dabei immer das Gefühl aufkam, dass der Kopf ausgeleert würde. Und dass in Wirklichkeit nicht mit dem Kopf gedacht wird, sondern mit den Haaren.
Als Kind kann man sich meist noch nicht vorstellen, wie sehr sich Gedanken verfilzen können. Dass sie gar überhaupt nicht mehr zu entwirren sind. Immer glatt gekämmt, ist natürlich trotzdem langweilig. Und so mag ich es sehr, wenn vor allem morgens nicht nur meine Haare, sondern auch meine Gedanken verwuschelt sind.

- 2007.11.02, 11:08
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36 Responses to Ungekämmte Gedanken

  1. NibblesChris sagt:

    Liegt es am Licht, oder sehe ich doppelt?

  2. graefin sagt:

    Bei photocase würd ich jetzt „mag ich“ klicken 🙂

  3. gulogulo sagt:

    meine gedanken sind schon ganz verschwurbelt, weil mir kein adäquater kommentar einfällt. hätten sie statt gekämmt nicht frisiert schreiben können.

  4. twoblog sagt:

    Tja, Photoshop macht nicht nur jünger …

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