Mittwoch, 20. September 2006


Wer einmal aus dem Blechnapf frisst

Vor kurzem hatte sich die Anzahl der Fellmonster im Gruselkabinett verdoppelt. Jedenfalls waren das kleine Monster und ein Freund von ihm überzeugt, dass sie nun Katzen wären. Gefüttert wollten diese auch werden. Ein Napf mit Wasser und einer mit Trockenfutter wurden bereitgestellt. Seltsamerweise musste es dann doch kein authentisches Trockenfutter sein, sondern Kekse reichten vollkommen aus. Ja, diese Katzen waren sehr genügsam. Und der Freund vom kleinen Monster strahlte: „Das ist so toll hier. Bei euch darf man sogar vom Boden essen.“

Man vergisst es immer viel zu leicht, aber man braucht nur wenig, um glücklich zu sein.

- 2006.09.20, 10:17
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22 Responses to Wer einmal aus dem Blechnapf frisst

  1. Ach Du meine Güte…jetzt stell ich mir vor, wie der Freund seinen Eltern zuhause erzählt: „Bei Frau Araxe war es sooo toll. Wir haben Trockenfutter bekommen und durften vom Boden essen“.

  2. honigsaum sagt:

    Das könnte ja auf Dauer die Haushaltsführung deutlich vereinfachen.

  3. PeZwo sagt:

    ich seh schon, ich werde das Abendessen heute abend auf dem Fußboden servieren*g*

  4. zwilobit sagt:

    Nicht nur einfach vom Boden, sondern auch aus so schönen Emaille-Schüsseln. Die gibt’s hier auch. Kramladenfund.

    (Interessant natürlich nicht für die beiden Jungens.)

  5. schön, wenn zwei „“katzenkinder so in die rolle schlüpfen dürfen. das beste spielzeug ist und bleibt KEIN spielzeug. 🙂

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