Mittwoch, 30. Januar 2008


Zügellos

Die Mauern der alltäglichen Banalitäten durchbrechen. Ein Ausbruch aus allen Zwängen; ganz gleich, ob diese nun selbst- oder fremdbestimmt sind. Und sei es nur in Gedanken. Keine Flucht, sondern eine Erweiterung des Selbst, des Seins. Den Gedanken Flügel wachsen lassen, damit sie die Grenzenlosigkeit dieser Freiheit erkunden können.

- 2008.01.30, 11:10
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39 Responses to Zügellos

  1. honigsaum sagt:

    Bei mir sind die alltäglichen Banalitäten ja gerade gewaltig angewachsen. Noch find ich es schön…

  2. C. Araxe sagt:

    Korsetts sind ja nicht nur einengend. Sie haben auch eine Stützfunktion.

  3. honigsaum sagt:

    Vieles, was so WICHTIG erschien, tritt doch deutlich in den Hintergrund. Trotzdem hoffe ich auf ein elastisches Mieder.*g*

  4. C. Araxe sagt:

    Oder zumindest weniger eng schnüren.

  5. honigsaum sagt:

    Absolut. Solange nicht elementare Bedürfnisse von Lebewesen betroffen sind, ist ja einiges möglich. (Übrigens erstaunlich, was man alles schafft, wenn man eine Poofpause auszunutzen genötigt ist.)

  6. C. Araxe sagt:

    Wem erzählen Sie das? Als Muttertier lernt man ganz schnell, alles optimal zu organisieren. Es sei denn, man verfügt über Putzfrau und Kindermädchen. Ansonsten hat man ziemlich schnell einen Haufen Probleme. Man könnte es auch absolutes Chaos nennen.

  7. honigsaum sagt:

    Komischerweise ist aber auch einiges weniger chaotisch als vorher, eben weil man sich jetzt besser organisiert. Fast unheimlich.

  8. C. Araxe sagt:

    Naja, ein Rest Chaos bleibt dennoch. Aber dabei lernt man auch sehr gut, Prioritäten zu setzen, was denn nun wirklich wichtig ist.

  9. honigsaum sagt:

    Immer zu wissen, wo der nächste Supermarkt und Fressnapf ist und einen Festplattenrekorder zu haben…

  10. Ausbruch aus allen Zwängen? Sie träumen ja schon wieder…

  11. honigsaum sagt:

    Okay, ja, aber wenn man gar nicht mehr ins Kino kann…

  12. C. Araxe sagt:

    Schon wieder? Nur!
    Kann man zumindest nicht oft genug machen. Oder besser gesagt, es wird oft viel zu wenig geträumt.

  13. C. Araxe sagt:

    Ja, ist nicht einfach, einen Sitter zu organisieren, aber im Laufe der Zeit bekommt man auch das sehr gut geplant.

  14. honigsaum sagt:

    In der ersten Zeit will man sie ja nicht gern allein lassen, aber für später wärs schon gut.

  15. Ich habe heute die Mauer des Alltäglichen durchbrochen und eine Weihnachtsboxershort angezogen. Sehen Sie, man kann Zwänge auch ganz praktisch eliminieren.

  16. C. Araxe sagt:

    Und wenn nun diese letzte Boxershort auch auf dem großen Wäschehaufen gelandet ist, wie eleminieren Sie den Waschzwang dann? *g*

  17. C. Araxe sagt:

    Das Gruselkabinett wäre allerdings kein geeigneter Ort.

  18. C. Araxe sagt:

    So etwas kann nur einer Frau einfallen. Das wäre keine typisch männliche Lösung.

  19. EBEN. Untypisch, um den Alltag zu durchbrechen 😉

  20. C. Araxe sagt:

    O.K. Das ist dann doch stimmig.

  21. C. Araxe sagt:

    „Untypisch, um den Alltag zu durchbrechen.”
    *g*

  22. Hochmodischer Ausbruch und Waschzwang müssen sich ja nicht ausschließen – obwohl ich stark mit Frau Caliente’s Lösung sympathisiere. Apropos Zwang: Wussten Sie, das Verliebte einen ähnlichen Serotoninlevel haben wie Zwangsgestörte, die sich z.B. 36 mal am Tag die Hände waschen (müssen)? Vielleicht wäre das eine machbare Alternative für Ihre gefühlten Zwänge?

  23. Fra Araxe, kommse, wir gehen auf Liebhabersuche!

  24. C. Araxe sagt:

    Zu spät. Habe mir gerade vier von denen zugelegt.

  25. Schieben Sie mal was rüber, ich helfe Ihnen.

    Außerdem, wahre Liebe…

  26. C. Araxe sagt:

    Na, gut. Ist ja noch genug da.
    *schieb rüber*

    Ja, ja. Aber wie heißt es so schön im Claim?
    „Quadratisch. Praktisch. Gut.”

  27. Es heißt doch aber immer, Frauen sei alles andere als praktisch veranlagt.

  28. C. Araxe sagt:

    Deswegen können sie eine praktische Ergänzung um so besser gebrauchen.

  29. Orinoko sagt:

    Ja wie´n jetze, erst mir erzählen, daß Zwänge den Alltag in Form bringen und dann denselben durchbrechen wollen?
    Diät oder Schokolade?

    … und sagen´Se jetzt nicht Schokoladendiät.

  30. Ich sage Ihnen, warum nicht: Gestern rief einer bei Domian an, der hat sich 10 Jahre von nichts anderem ernährt als ausschließlich Cola und Schokolade. Na ja, und jetzt isser Frührentner mit 37.

    Da war die eine Frau schon besser drauf: Die hat es geschafft, nach 18 Jahren, in denen sie wöchentlich ein 2kg-Nutellaglas konsumierte, von einem Tag zum Nächsten damit aufzuhören.

  31. C. Araxe sagt:

    Bisher habe ich deswegen keine gesundheitlichen Probleme. Dass ich im vierten Stock wohne macht mir nicht zu schaffen, der Zahnarzt ist zufrieden (oder auch nicht, weil es nix zum Verdienen gibt) und Gewichtsprobleme habe ich auch keine. Wenn es nach dem altersgerechten BMI geht, habe ich sogar Untergewicht. Liegt wahrscheinlich daran, weil ich keine Cola trinke.

  32. Untergewicht? Sie sollten dringend mehr Schokolade essen! Und ruhig mal ’ne Cola zwischendurch. Der Frührentner hat’s ja auch auf 220kg geschafft. 😉

  33. Orinoko sagt:

    Tses, naja solange seine Rente noch für Schokolade und Coke reicht. Ich kann mir allerdings schwer vorstellen, wie man sich die knifflige Passage von 140 bis zu 220 Kilo so durchs Berufsleben werkelt.

  34. C. Araxe sagt:

    @Herr Neon
    „Sie sollten dringend mehr Schokolade essen!”
    Genau das wollte ich hören. *g*

    @Herr Orinoko
    Rollend, vermute ich.

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