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2006.04.20, 9:07 -
C. Araxe
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Donnerstag, 20. April 2006
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2006.04.20, 9:07 -
C. Araxe
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Mittwoch, 19. April 2006
Ich habe Visionen …
Visionen wie man sie tiefnächtens, lange nach Mitternacht zur wahren Geisterstunde um 3 Uhr halluziniert.
Ich höre Stimmen. Eine sonore Stimme trägt schaurig-schöne Geschichten vor wie sie beispielsweise H. P. Lovecraft geschrieben hat. Und eine ausdrucksstarke Falsett-Stimme singt ebensolche Lieder, die sich tief in den Gehörgang einfräsen. Dunkel-bedrohliche Soundlandschaften breiten sich aus. Brachialere Geräusche mischen sich darunter. Aber man vernimmt auch nostalgisch-schräge Klänge zwischen Brecht und Folk. Da ertönt ein Akkordeon, dort klimpert ein Klavier. Und dann ist da noch die sehnsuchtsvoll singende Säge. Obskure Bilderwelten wabern über die Wände. Es ist ein Traum, einfach nur ein Traum …
Ja, es war gestern ein traumhaft schöner Abend. Der auch nur beeindruckend gut werden konnte, wenn sich Alexander Hacke von den Einstürzenden Neubauten zusammen mit den Tiger Lillies H.P. Lovecraft vornehmen und aus dessen Erzählungen eine düstere Cabaret-Show machen, voll von typisch britischem Humor.

Und zum Abschluss haben alle noch extra für ein Foto posiert. Nur Martyn Jacques mochte das wohl nicht so. Dafür hat er mir aber gleich mehrmals noch einen schönen Abend gewünscht als wenn ich den nicht schon gehabt hätte. Aber zu Ende war da dieser Abend noch lange nicht. Das ist allerdings eine andere Geschichte.
2006.04.19, 13:30 -
C. Araxe
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Sonntag, 16. April 2006
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2006.04.16, 11:04 -
C. Araxe
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Freitag, 14. April 2006
„Jeder Mann, dem es zum ersten Mal gelingt, ein Ei durch Kochen oder Braten in genussfertigen Zustand zu versetzen, entdeckt für sich das Ei des Kolumbus neu. Die Morgenröte der küchentechnischen Unabhängigkeit dämmert an seinem Horizont… Fangen Sie klein an: beim Ei! Es stecken nicht nur ganze Hühner darin, sondern auch die Möglichkeit, daraus die verschiedensten Gerichte herzustellen. Dazu kommt, dass man beim Umgang mit rohen Eiern Behutsamkeit und Fingerspitzengefühl bekommt – und beides kann man auch in einer modernen Ehe gut gebrauchen!“
(Aus einem der ersten Kochbücher, in denen sich der Gleichberechtigung am Herd gewidmet wurde – verfasst vom DDR-Fernsehkoch Kurt Drummer)
Nun ist’s also schon wieder (fast) so weit, die Oster(f)eiertage sind da. Dieses Jahr möchte ich sie in aller Ruhe verbringen, die spektakuläre Auferstehung im letzten Jahr muss ganz gewiss nicht wiederholt werden.
Ich wünsche allen ein paar schöne Tage!

2006.04.14, 10:12 -
C. Araxe
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Donnerstag, 13. April 2006
„Eine Esche weiß ich, heißt Yggdrasil,
Den hohen Baum netzt weißer Nebel;
Davon kommt der Tau, der in die Täler fällt …“
(Völuspâ)
„Die Esche Yggdrasils ist der Bäume erster.“
(Grimnismâl)
Ragnarök, das Ende der Welten, nahte. Denn nichts anderes hätte es bedeutet, wenn der Weltenbaum gefällt worden wäre.
Die Esche, die das Gruselkabinett überragt. An deren Anblick man sich zu jeder Jahreszeit, sommers wie winters, erfreute. Dieser Baum sollte nun also weichen. Das konnte ich aber zum Glück doch noch verhindern, indem ich mich an den Baum kettete mit dem Vermieter ein paar Worte redete. Schon ahnend, dass ich mit dem Argument des Weltenendes und nordischer Mythologie nicht überzeugend einwirken könne, wurden die Worte gewählt, die jeder Vermieter versteht. Es brauchte gar nicht weiter gedroht werden; der Hinweis, dass mit diesem Vorhaben die Wohnqualität massiv gemindert wird etc., reichte vollkommen aus.
Hm, ob ich mir jetzt einen Button bastel, auf dem Weltenretterin steht?
2006.04.13, 10:36 -
C. Araxe
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Dienstag, 11. April 2006
Das kann schon eine ziemlich ermüdende Angelegenheit sein …
2006.04.11, 14:58 -
C. Araxe
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… den bestraft das Leben. Oder der Tod. Oder so.

Osterhasen im Garten entdeckt.
2006.04.11, 10:00 -
C. Araxe
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Montag, 10. April 2006
So lautet der Name einer Wanderausstellung, die derzeit auf Kampnagel zu sehen ist. Vertreten sind Werke von 123 Künstlern mit Psychiatrieerfahrungen.
Es werden größtenbteils keine heilen Welten gezeigt, sondern Verletzungen und Verletzlichkeiten, die wohl niemanden unberührt lassen. Die Intensität ist sicher durch ihre Authentizität begründet, aber das sollte auf jegliche künstlerischen Ausdrucksformen zutreffen, ansonsten finde zumindest ich sie uninteressant. Auch wenn sich Art Brut seit/durch Jean Dubuffet zunehmend etablierte, psychisch Kranke werden nach wie vor stigmatisiert. Gerade bei vielen Bildern dieser Ausstellung, die teilweise nur im weitesten Sinn der Art Brut (der Terminus Zustandsgebundene Kunst trifft es auch nicht unbedingt besser) zuzuordnen sind, stellt sich die Frage, wo überhaupt das Kranke zu orten ist. Sitzt es wirklich da tief im Innern oder befindet es sich nicht doch eher dort draußen in der Außenwelt?

Jean-Michel Laval: Nicht Hingucken! Behindert
2006.04.10, 9:12 -
C. Araxe
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Freitag, 7. April 2006
Als wär’s erst gestern gewesen …
Bisher hatte ich youtube.com nur als Plattform zur Veröffentlichung visueller Plattheiten privater Natur wahrgenommen (mich selbst eingeschlossen). Aber nun entdeckte ich die musikalischen Welten jenseits vom Sonnenlischt.
Aktuelle Musikvideos sind in den Weiten des Internets relativ einfach auffindbar, anders sieht es mit Videoclips älterer Dekaden aus. Man kann zwar nicht behaupten, dass man aller popkultureller Erinnerungen habhaft wird, aber das Angebot ist doch sehr groß. Und so lade ich hiermit zu einem kleinen Rundgang zu meinen musikalischen Wurzeln ein, deren Anfänge nunmehr auch schon ein Vierteljahrhundert zurückliegen.
2006.04.07, 12:20 -
C. Araxe
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Nicht nur auf Friedhöfen befinden sich Gräber, sondern auch in vielen Parkanlagen. In Zeiten als es noch keine Begräbnisstätten mit zeitlich begrenzter Nutzung gab, aber die Bevölkerung wuchs und damit auch die Zahl der Toten, hatten diese bald keinen Platz mehr. Neue, größere Friedhöfe mussten her – so ist dann auch der größte, hier befindliche, Friedhof – Ohlsdorf – auch noch gar nicht so alt. Die älteren Friedhöfe wurden meist geschlossen und danach vielfach als Park genutzt. Einer der bekanntesten Parks dieser Stadt – Planten un Blomen – ist so entstanden (nachdem die Fläche zuvor auch als Tierpark gedient hatte), da und dort findet man immer noch ein paar Gräber, allerdings sehr versteckt. Weitaus präsenter sind die Grabstätten in dem Park, der sich in unmittelbarer Nähe zum Gruselkabinett befindet:
2006.04.07, 10:10 -
C. Araxe
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