Die vergangenen Tage, Wochen sind im Eiltempo vergangen. Teils erschöpft, teils voller Elan. Ich habe immer noch Tage, wo mir alles schwer fällt oder es einfach zu viel ist, was alles auf mich einströmt und ich total platt bin, selbst wenn ich nur das Notwendigste getan habe.
Dann bin ich aber auch wieder voller Tatendrang (mag das nun an der Eisenzufuhr, Sonnenschein und dem fortschreitenden Frühling oder sonstigen positiven Erfahrungen liegen). Insgesamt fühle ich mich aber schon fitter, auch wenn ich am liebsten noch viel mehr machen möchte. Meine Selbstwahrnehmung muss ich da aber wohl auch mal optimieren. Oft denke ich, dass ich viel zu wenig mache, aber Freunde und selbst entferntere Nachbarn meinen, dass ich sehr aktiv bin. Haus und Garten erfordern aber eben recht viel Arbeit und selbst wenn ich da eigentlich eher nur die dringend notwendigen Arbeiten mache.
Meine Freizeitaktivitäten empfinde ich unabhängig physischer Verfassung als sehr eingeschränkt. Vieles habe ich nicht machen können, weil der Dienstplan dagegen sprach. Alle interessanten Parties sind bisher immer dann, wenn es gar nicht passt und ebenso musste ich deswegen auf einige Konzerte verzichten, auch wenn dabei keine waren, die ich unbedingt hätte besuchen wollen.
Dennoch habe ich einiges unternommen. Alle mich interessierenden Filme habe ich im Kino gesehen. (Sie glauben an Engel, Herr Drowak?, The Bride! – Es lebe die Braut und Alpha. Alles sehr sehenswerte Filme, die mich größtenteils sehr beeindruckt haben und wozu ich eigentlich zu allen noch einen Beitrag schreiben möchte.) Leider ist es nun durch meine Arbeitszeiten sehr schwierig geworden, einen gemeinsamen Termin mit Freunden zu finden und so habe ich einige allein gesehen.
Der Besuch der Daniel-Spoerri-Ausstellung hat aber gemeinsam geklappt. Den Künstler entdeckte ich erst bei meinen Wien-Besuchen, als ich das erste Mal im mumok war und war sofort voll begeistert. Und so suchte ich bei einem späteren Wien-Besuch den letzten Schaffensort in Haderdorf auf (noch zu seinen Lebzeiten und tief beeindruckt – vieles sah ich nun in vollkommen anderer Umgebung wieder).
Aber hach … ich würde gern noch so unendlich viel mehr machen wollen. Zu akzeptieren, dass Zeit und/oder Kraft fehlt, fällt mir schwer. Es gibt aber auch unendlich viel an kleinen Erlebnissen, die mich glücklich machen. Die derzeit blühenden Magnolien gehören beispielsweise dazu.
2026.04.11, 19:38 -
C. Araxe
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