So lange hat es gefühlt seit Jahrhunderten nicht mehr geschneit. Bezaubernd, wenn man aus dem Fenster schaut.

Noch bezaubernder, wenn man die Blütenpracht meiner pflanzlichen Wintergäste dazu nimmt. Die Bougainvillea legte erst im Haus los.

Vor allem Morpheus lässt sich Null von dem Schnee und der Kälte abschrecken und ist viel draußen auch die ganze Nacht unterwegs.

Mortimer geht immerhin auch tagsüber raus und lässt es sich nicht nehmen, auf der geschützen Terrasse tagsüber bei Sonnenschein, aber Minusgraden zu chillen.
Und ich? Schaufel Schnee ohne Ende. Unser gemeinsam organisierter Winterdienst hatte sich verabschiedet und gemeinsam wurde kein neuer gefunden – so schippt nun jeder für sich allein. Manchmal machte ich das nun zweimal am Tag. Manchmal für die Nachbarin mit. Mit dem Anspruch den örtlichen Vorgaben zu entsprechen schippe ich nun morgens kurz nach dem ersten Kaffee Schnee. Eigentlich eine gute Sache, um gleich morgens an der frischen Luft aktiv zu sein.
Aber es wäre schon bequemer, sich nicht darum zu kümmern.
Cool oder vielmehr warm ist es allerdings, wie effizient meine Wärmepumpe ihren Dienst nach der letzten Wartung tut. Bei 0 °C reichten 28 °C Vorlauftemperatur aus, um das Haus bei 20/21 °C warm zu halten – bei Drosselung von -4 im Offset. Und gerade um 0 °C gibt es eigentlich Probleme bzw. Mehrverbrauch, der bei mir nicht vorhanden ist. Also falls noch jemand überlegt, ob eine Wärmepumpe sinnvoll ist. Ist es – rein ohne „grünversiffte Ideologie”. Und das mit unsaniertem Altbau und ohne Fußbodenheizung, sondern nur Heizkörper Typ 22.
2026.01.07, 20:17 -
C. Araxe
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