Es ist schon über zehn Jahre her, da meinte ich mal zu einer Freundin, dass ich voller Dankbarkeit für all die schönen Erlebnisse in meinem Leben bin. So viel, dass ich gar nicht unbedingt noch mehr neue brauchen würde, weil all das schon reichen würde, um Ewigkeiten davon zu zehren. Sie meinte durch meine Aussage, dass ich schon mit dem Leben abgeschlossen hätte, aber es ist so eine Fülle, an die man sich einfach nur erinnern zu braucht, um sich glücklich zu fühlen. Jede Art von Neid ist mir soundso fremd. Das heißt nicht, dass ich nicht all die Ungerechtigkeiten in dieser Welt sehe, die mich auch betreffen. Aber ich muss mich nicht ständig oder eher gar nicht mit anderen vergleichen. Das Erkennen wie glücklich man eigentlich ist oder eben sein könnte, ist sicher nicht so einfach zu erreichen. Damit meine ich nicht, dass man sich genügsam mit dem Status Quo zufrieden gibt, aber dass man schätzen sollte, was man hat und auch das, was man hatte.
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Vorsicht,
bissige Blogggerin! Inquisition
Katakomben
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