Da habe ich mich auf eine Woche mit Ausschlafen gefreut, weil ich erst spät anfange zu arbeiten – bin ja deswegen doch oft müde und eigentlich soundso nicht die Frühaufsteherin, zumal ich jeweils an meinen freien Tage wegen Arztbesuchen auch früh rausmusste –, und dann beginnen hier um 7 Uhr die Bauarbeiten wegen Glasfaserverlegung. Im Einsatz direkt vor der Haustür (bzw. kurz davor und später dann danach) ist ein Presslufthammer, ein Steinfräser und eine Ramme zum Bodenverdichten, die mittelschwere Erdbeben auslöst. Ein Findling, der neben der Mülltonnenbox lag, wurde davor gerollt, so dass die Tür nicht mehr zu öffnen ist und beim dem Schacht nebst großen Erdwall wurde Null daran gedacht, wie man das Haus ohne Bergausrüstung (O.K., etwas übertrieben) verlassen kann. 
Aber am meisten gestört hat mich, dass stumpf der Weg von der Straße zum Haus aufgerissen wurde, ohne dass dabei der vorher festgelegte Durchbruch zum Haus berücksichtigt wurde.
Ich sprach den leitenden Bauarbeiter daraufhin an und dieser schaute sich bei mir die Örtlichkeiten im Haus an. Beim ersten Schritt ins Haus bewunderte er meinen Flur. Noch mehr und voller Anerkennung, als ich erzählte, dass ich das selbst gemacht habe. Und dann ging es weiter auf dem Weg zum Keller durch die Küche. Nach diesem Beitrag habe ich offenbar (ich konnte nichts finden) kein Update mehr gemacht. Jedenfalls sehen die Wände jetzt so aus:

Und der Bauarbeiterchef war wieder voller Begeisterung.
 Letztendlich lagen die weiteren Schritte nicht in seiner Hand und technisch sind Lösungen vorgesehen, aber schön, wenn man so viel positives Feedback bekommt. Am nächsten Tag ging es jedoch mit dem Lärm früh morgens weiter …

2026.03.17, 19:23 - C. Araxe
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