Montag, 27. November 2017


Abgehakt

Zumindest für mich ein Punkt, den ich in meinem Leben einmal haben wollte: eine Gottesanbeterin hautnah erleben. In den letzten Tagen war ich gar nicht dazu gekommen, darüber zu berichten. (Vorbereitung und Durchführung von diesem Ereignis hat mich doch sehr in Beschlag genommen.) Jedenfalls saß eine Mantide auf meinem Arm und beäugte mich, den Kopf drehend zu mir hin. Dass dies nur ein Insekt ist, war nicht so einfach zu begreifen. Mich hätte es zumindest nicht verwundert, wenn sie auch zu mir gesprochen hätte. Vielleicht hat sie das auch und ich habe es nur nicht verstanden.

- 2017.11.27, 21:36
16 Kommentare - Kommentar verfassen



16 Responses to Abgehakt

  1. Hm, nehmen Sie Ihre Tabletten auch regelmäßig und hat der Arzt in letzter Zeit mal über die Dosis geschaut?

    Übrigens geht der Link nicht!

    • C. Araxe sagt:

      Das wird Ihre „Diagnoseˮ sicher noch verstärken: ich nehme gar keine Tabletten.

      Läuft!

    • Womöglich bin ich auch selber plemplem, weil ich noch nie das Gefühl hatte, dass mich eine Mantide anzusprechen gedachte oder ich sie nicht hätte verstehen können.

      Obwohl ich doch ziemlich sicher bin, dass Sie nicht alle Latten am Zaun haben.

    • pathologe sagt:

      *holt sich Popcorn und wartet ab, wer wohl die bessere Latte in diesem Streitgespräch haben wird*

    • Das ist kein Streitgespräch, Herr Doktor. Ich sorge mich nur selbstlos um Frau Araxe und ihr vollständiges körperliches, geistiges und soziales Wohlergehen.

    • C. Araxe sagt:

      @ Herr Neon
      Ihre Aussage „Womöglich bin ich auch selber plemplem, weil ich noch nie das Gefühl hatte, dass mich eine Mantide anzusprechen gedachte oder ich sie nicht hätte verstehen können.” bestreite ich jedenfalls nicht.

    • Das war eigentlich nur ein gefälliger Einleitungssatz für meine Latten-Diagnose!

      Wussten Sie eigentlich, dass geistig verwirrte Menschen oftmals offensichtlich absurde Aussagen als richtig annehmen und diese nicht bestreiten?

    • pathologe sagt:

      @ Herr Neon: Nun, das körperliche Wohlergehen Frau Araxes können wir wohl voraussetzen, so lange hier noch Beiträge erscheinen, die nicht irgendwelche Links auf obskure, chinesische Geschlechtsorgansoptimierungstablettenwebsites setzen.
      Was das soziale Wohlergehen betrifft, seit Frau Araxe in ihrem Wohnzimmer keine nachbarschaftsbetäubende Musikeregnisse stattfinden lässt, hege ich an einer hundertprozentigen Gesundheit leichte Zweifel.

      Was das geistige Wohlergehen betrifft: da schreibe ich nichts, was mich sofort nach 117+ schießen würde. (Ich schätze, die Werte sind da im einstelligen Prozentbereeeeeeeeeeeeh!)

    • C. Araxe sagt:

      @ Herr Neon
      „Wussten Sie eigentlich, dass geistig verwirrte Menschen oftmals offensichtlich absurde Aussagen als richtig annehmen und diese nicht bestreiten?” So absurd fand ich Ihre Eigendiagnose gar nicht.

      @ Herr Pathologe
      Die Wohnzimmerkonzerte vermisse ich in der Tat, aber notfalls kann man ja Konzerte in anderen Örtlichkeiten besuchen.

      Was geistige Gesundheit und Absurdität betrifft, hätte ich beim vorherigen Beitrag auch noch etwas schreiben können, das Ihre Überzeugung verstärkt hätte. Aber das ahnte ich dies schon, deshalb schrieb ich z. B. nichts darüber, dass ich den obersten Geschäftsführer zum Abwaschdienst bei dieser Veranstaltung eingeteilt habe (und dieser diesen Job auch ausführte).

    • @Herr Pathologe – wussten Sie eigentlich, dass sich seit der lobenswerten Untersagung von Araxes Wohnzimmer­konzerten die Quote psychischer Erkrankungen in Hamburg-Wandsbek um 99% reduziert hat?

      @Frau Araxe – die Leser Ihres Blogs wissen nur zu genau, mit welchen subtilen Tricks (aka Voodoo-Puppen) Sie arbeiten, um sich hilflose Menschen gefügig zu machen. Jetzt haben Sie auch noch ohne Not die Autorität dieses armen Geschäftsführers pulverisiert — schlimm!

    • C. Araxe sagt:

      Was Sie als Autoritätsverlust sehen, ist bei vielen anderen ein Achtungsgewinn.

    • Nicht, wenn er beim Abwasch ein Schürzchen aus weißer Spitze mit nichts drunter tragen musste — wovon ich stark ausgehe.

    • C. Araxe sagt:

      Also wenn, dann schwarz.
      Interessant, was Sie so für Vorstellungen haben. Also interessant, was das für Rückschlüsse auf Ihre Persönlichkeit zulässt.

    • pathologe sagt:

      @ Frau Araxe: Mit „nichts drunter“ möchte Herr Neon Ihnen unterstellen, dass Sie bereits vor Anlegen des besonderen Metzgerschürzchens an den Vorgesetzten Hand und Ausbeinmesser an jenen gelegt haben und sich daher dieses „untenrum frei“-Gefühl wohl oder übel als ein sehr langfristiger Lebensbegleiter herausstellt.
      Singt er jetzt in den höchsten Tönen von Ihnen?

    • @Frau Araxe – Stimmt! Ich habe mir bereits das ein oder andere mal vorgestellt, wie Sie so den Abwasch für mich machen. Und ich stehe dazu! Also politisch, natürlich!

      Ich habe auch nichts dagegen, wenn Sie alternativ schwarz tragen wollen.

    • C. Araxe sagt:

      @ Herr Pathologe
      Ich habe es gar nicht nötig, zu solchen Methoden zu greifen, damit von mir in den höchsten Tönen gesungen wird.

      @ Herr Neon
      Ich habe volles Verständnis für Ihre Projektionen und kann durchaus verstehen, dass es Ihnen schwer fällt, zu diesen zu stehen. Wenn Sie nach Ihren Selbstreflexionen Ihre unbewussten Wünsche erkannt haben, kann ich Sie auch gern mal zum Abwaschdienst einplanen.

Kommentar verfassen