Dienstag, 9. Dezember 2008


Ein fünfundzwanzigstel Jahrhundert

Wenn ich mich manchmal in die weit entfernt gelegenen Winkel des Gruselkabinetts verirre, die Spinnenweben beiseite wische und den Staub wegpuste, dann bin ich ab und zu etwas darüber überrascht, was ich da so vorfinde. Vieles hat sich inzwischen geändert – mag es oft auch nur die Art und Weise der Betrachtung sein –, so kommt es einem oft doch so vor, als wäre inzwischen eine Ewigkeit vergangen. Dann wiederum scheint es mir, als wäre das höchstens ein paar Tage her. Das ist natürlich rein subjektiv empfunden, objektiv kann man das genauer bestimmen. Das virtuelle Gruselkabinett gibt es heute nämlich genau vier Jahre. Nicht ganz unschuldig sind daran die sich hierher trauenden Leser und Kommentatoren (das Binnen-I spare ich mir bei meiner Sozialisation). An dieser Stelle vielen Dank für Ihren Mut!

- 2008.12.09, 14:03
52 Kommentare - Kommentar verfassen



52 Responses to Ein fünfundzwanzigstel Jahrhundert

  1. pathologe sagt:

    Na dann, herzlichen Glückwunsch!

    A gude Leich‘ braucht ihre Zeit zum Dekompostieren. Und Mumien halten sowieso länger.

  2. Mahakala sagt:

    Ohne den Grusel würde mir ‚was fehlen; vielen Dank für die Ausdauer!

  3. Es ist ein weit verbreitetes Stereotyp, dass allein die Gene daran Schuld sind, dass Frauen schlechter rechnen können. Wahr ist allerdings, dass Frauen oftmals vor den Vorurteilen kapitulieren, sie seien mathematisch unbegabt. Daher werde ich jetzt nicht auch noch in die gleiche Kerbe hauen, sondern einfach nur leise anmerken, dass die Schaltjahre 2004 und 2008 auch unter Einbeziehung größtmöglicher Toleranz tatsächlich 366 Tage aufweisen, wodurch volle 4 Jahre einem Zeitraum von exakt 1.462 Tagen entsprechen.

    Dies wiederrum lässt mir und anderen noch Zeit bis zum 11. Dezember 2008, um zu dem durchaus beachtlichen Geburtstag dieser gruseligen Webseite angemessen zu gratulieren. *g

    4 Jahre Gruselkabinett? ;)

  4. gulogulo sagt:

    fünfazwanzg? reschpekt.
    dann ois guade a von do nach do auffi.

  5. Orinoko sagt:

    Hier also auch von mir ein von Herzen kommendes „Beileid“ zu diesem immerwährendem Erfolg. Am End werdn´s uns noch unsterblich damit, gä?
    Bemerkenswert an diesem unheimeligen Ort finde ich ja immer die oft sehr rege Beteiligung, mit dutzenden von Kommentaren und Antworten darauf, owohl die Posts ja nicht unbedingt „einfach“ oder in anderer Weise anschmiegsam sind. So hat dieser Blog doch sehr viel von den „damals“ recht verbreiteten Foren.
    Nee ehrlich, wegen Sie könnte mir glatt einfallen noch ein zweites Mal nach Hamburg zu kommen 🙂

  6. C. Araxe sagt:

    Tja, Frau Monsterkeks möchte lieber bei 117+ feiern.

  7. Pegasus200 sagt:

    Ja, wie schön, daß Sie nie nachgelassen haben, ich werde weiterhin gerne reinschauen.
    Das Gruselkabinett (also das im Real-life) hat sich warscheinlich seit meinem Besuch kaum verändert?
    Gruß
    Stefan

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