Mittwoch, 25. Mai 2005


Es hätte schlimmer kommen können

Krawattendesign. So der erste Auftrag. Die Wiedereingliederung in den werktätigen Teil der Bevölkerung fängt ja recht lässig an. Es gibt allerdings auch noch mehr zu tun.
Die vermeintliche Prinzessin auf der Erbse erwartend, wurden hektisch bei meinem Erscheinen alle auftreibbaren Kissen zusammengetragen, die ich inzwischen zum Glück ablehnen konnte. Woraufhin mein zuvorkommender Chef mir gleich ein Spike besetztes anbieten wollte. Erstaunt wurde zur Kenntnis genommen, dass ich den Weg ohne Stadtplan gefunden hatte und zu Beginn des Briefings wollte man mir auch erst einmal die Handhabung einer Tastatur erklären.
Tja, jetzt geht’s los – die Krawatten warten.

- 2005.05.25, 10:52
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37 Responses to Es hätte schlimmer kommen können

  1. twoblog sagt:

    Man nehme. Eine weisse Krawatte und binde sie sich um. Dann lasse man die Krawatte in eine Tasse Kaffee hängen.
    Fünf Minuten ziehen lassen. – Nun die Krawatte ausziehen und zum Trocknen in die Sonne hängen.
    Fertig!
    Der Vorteil: Man muss nicht mal wissen, wie eine Tastatur funktioniert. Der Nachteil: Jeder Banker will dann so eine Krawatte (nicht).
    (Krawattendesign No 1)

    • C. Araxe sagt:

      Nix da, mit Dopingmitteln geht man nicht so verschwenderisch um. Mal ganz abgesehen vom Farbton, die sind nämlich nicht für einen nun eventuell bevorstehenden Wahlkampf gedacht und dafür würde ich’s auch nicht machen.

  2. sonnenjo sagt:

    hier wird also nicht gesündigt, soso krawatten
    ich liebe und trage sie
    es ja soviele schöne
    was für welche machst du denn?

  3. zwilobit sagt:

    Würg… ich denke mit GRAUEN ans Studium und die obligatorische Stunde („Wunderbare Welt der…“)Seidenmalerei… und alle bekamen einen Schlips und Farbe und ließen ihrer Phantasie freien Lauf. Ich hatte an jenem Tag keine Phantasie, und meinen Schlips hab ich dann weggeworfen.

  4. frau_floh sagt:

    Mir kommen gerade unsere Firmen-Werbemittel-Krawatten in den Sinn. Das letzte Design war kackbraun mit diesen Schimmernden Farb-Kreisen (diese Camäleon-Farbe wie auf den Geldscheinen). Hatte was von 70er Jahre Style *würg*

    Aber die momentanen sind gar nicht mal so grob: die selbe Farbe wie unser Geschäftsbereich (also die Folien, Präsentatinen usw.), nämlich helles Curry mit dezenten Streifen.

    Gefällt mir sogar. Und sind Corporate Identity.

  5. kopfchaos sagt:

    müsst‘ ma‘ überlegen….. ….. wann ich das letzte mal krawatte getragen hab’…..

    ach ja, als ich ma‘ den türsteher gemimt hab‘ bei so ’nem edelschuppen…..

    es war eine silbrig-alu-mässig glänzende, die krawatte, und aus seidenähnlichem material…..

    war noch recht stylish, mit dem restlichem outfit…..
    schwarze auf hochglanzpolierte doc’s für die haxen, eine tiefschwarze leinenhose mit brettharter bügelfalte, ein schwarzes kurzarmhemd mit dem logo (in dunklem gelb gehalten) von dem edelschuppen draufgestickt anstelle der brusttasche, ein schwarzes sportsakko und ein schwarzes basballcap, ebenfalls mit der stickerei des logos…..

    wenn ich so darüber nachdenke, der boss von dem edelschuppen, respektive derjenige der für die türsteher zuständig war, schuldet mir noch für vier abende die kohle…..
    sollte ich wohl ma‘ bei dem ein wenig anklopfen gehen….. ?

  6. twoblog sagt:

    Wo denn? Im Namen verschiedener Leser erbitte ich um die Veröffentlichung erster Entwürfe.

    Wo Sind Ihre Krawatten-Designs geblieben?

  7. twoblog sagt:

    Helvetia ruft. Können Sie bitte mir und den Schweizer Lesern bei Gelegenheit einmal sagen, was denn nun der Unterschied ist zwischen igitt und igittigitt und igittigittigit ? Danke sehr;-)

    Edit.
    Oder nehmen wir das Beispiel der vier Krawatten:
    igitt
    igittigitt
    igittigittigit
    igittigittigittigit
    Das würde es uns anschaulicher machen.

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