Donnerstag, 29. März 2007


Unheilvoller Pakt

Wenn Traum und Trauma sich verbinden. Die grenzenlose Leichtigkeit von Träumen, in denen sich Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges verbinden, kann sich ebenso in grenzenlose Schwere wandeln. Das, was man mühsam im Wachsein gelernt hat, – dass man nämlich die Vergangenheit nicht ändern kann, sie nicht leugnen kann, aber lernen kann, mit ihr zu leben und sie so zu akzeptieren wie sie ist –, das macht ein Wimpernschlag im Traum zunichte. Unendlich viele Möglichkeiten gebiert die Traummaschine. Seltsam und verwirrend andere Wege, milde Alles-ist-gut-Versionen oder aber auch die erschreckende Option, dass alles noch schlimmer sein kann.

- 2007.03.29, 10:09
22 Kommentare - Kommentar verfassen



22 Responses to Unheilvoller Pakt

  1. Gerade heute riss mich mein Wecker aus meinen tiefsten Träumen. Ich kam wirklich überhaupt nicht klar mit mir und der Welt. Wie können Träume so real sein? Irgendwie führen wir so doch alle ein Doppelleben.

  2. graefin sagt:

    Ich war froh, endlich aufzuwachen. Der Traum vorhin verband alle schlimmen Dinge miteinander zu einem Horrorszenario.

  3. Abgesehen davon, dass ich auch des öfteren von ein- und demselben Traum immer wieder heimgesucht werde, der sich auf etwas bezieht, was ich in der Realität längst hinter mich gebracht zu haben dachte, hatte ich letzte Woche einen ganz anderen Traum, der mich ziemlich verwirrt zurücklies.
    Ich habe einen Kollegen gefragt, der sich mit Traumdeutung recht gut auskennt, und er erzählte mir, dass ich mich – Achtung, jetzt wird es unappetitlich – offensichtlich nach Sex mit meiner Mutter sehne!

  4. NibblesChris sagt:

    *gähnt*
    Ich hätte gerne mal ein wenig weniger davon. Ist so anstrengend, die ganze Nacht unterbewußt auf Achse zu sein.

Schreibe eine Antwort zu caliente_in_berlin Antwort abbrechen